Tuesday, May 12, 2009

Peter's Musical und Theater Reviews

Hier gibt es eine Übersicht aller meiner Musical- , Theater- und Opernbesuche in der Kulturhauptstadt New York.

Jeweils einschliesslich einer kurzen Inhaltsbeschreibung und einer Bewertung auf meiner 5-skaligen Musical-Star-Happiness-Skala:
5 Stars = Weltklasse!
4 Stars = Spitzenklasse!
3 Stars = Nette Unterhaltung!
2 Stars = Nicht sehenswert!
1 Star = Rausgeschmissenes Geld!

Review Overview:
a) Musicals
- Menopause (Palm Springs) (12.03.2011)
- West Side Story (28.10.2009)
- Evita (Palm Desert, CA) (10.02.2009)
- Mary Poppins (31.12.2008)
- Young Frankenstein (xx.11.2008)
- The Lion King (15.05.2008)
- Coram Boy (25.04.2007)
- Les Miz (14.03.2007)
- Phantom (die Zweite) (12.02.2007)
- Spamalot (07.12.2006)
- Hairspray (03.09.2006)
- The Producers (01.09.2006)
- The Light in the Piazza (30.05.2006)
- Beauty and the Beast (24.05.2006)
- Mamma Mia (27.04.2006)
- The Phantom of the Opera (06.12.2005)
- Beauty and the Beast (22.10.2005)
- Chicago (04.09.2005)

b) Oper und Theater
- Il truco in Italy (LA Opera, 10.03.2011)
- Die Meistersinger von Nuernberg (13.03.2007)
- Mother Courage and her Children (27.08.2006)
- Tosca (11.05.2006)
- Rigoletto (01.02.2006)
- Die Zauberflöte (30.01.2006)

c) Konzerte & Shows
- David Copperfield (An Intimate Night with David) (Palm Desert, CA) (12.05.2009)
- Chris Angel with his Cirque de Soleil Show BELIEVE (Las Vegas) (03.02.2009)
- Michael Buble (at Radio City Musical Hall) (31.07.2007)
- Linda Ronstadt (02.06.2006)
- Michael Buble (04.03.2006)
- Blue Man Group (05.02.2006)
- New York Philharmonics (26.11.2005)
(Berceuse for Dresden, Schumann, Dvorak)

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Dienstag, 12. Mai 2009
An Intimate Night with David Copperfield
(McCallum Theatre, Palm Desert, CA)

Ganz im Gegensatz zu Chris Angel, war dann der Altmeister der Zauberkunst, welchen wir das Glück hatten ganz in unserer Nähe sehen zu können. DAVID COPPERFIELD tourt mit seiner Show "An Intimate Night with David Copperfield" nicht nur in Las Vegas, Sidney und Melbourne, NEIN, er kam auch hier in die Wüste Kaliforniens und gab drei Vorstellungen in Palm Desert - was faktisch ca. 10 Minuten von unserem Haus hier entfernt ist. Mit einem Spottpreis von nur $60.00 pro Ticket, duerften wir in der Zeiten Reihe sitzen und waren sozusagen hautnah dabei ...

Auch wenn meine eigenen Zauberversuche aus Kindertagen schon etwas her sind, waren die Tricks des Meisters alller Magier schon atemberaubend.

Alles in allem ein im wahsten Sinne des Wortes ein zauberhafter und atemberaubender Abend.



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Dienstag, 3. Februar 2009
BELIEVE - A Cirque de Soleil Show with Chris Angel
(LUXOR, Las Vegas, NV)



Chris Angel, einer der Newcomer in der Magier-Regie, der zumindest hier in den USA ziemliches Aufsehen erregt und auch seine eigene Fernsehshow hat. Grund genug seine Show, die auch als Cirque de Soleil promotet wird in Las Vegas anzuschauen.

Die Show hat ein zweigeteiltes Rating verdient bzw. nicht verdient, der "Cirque de Soliel Part", also die fantasievollen Kostüme und die Tanznummer waren wirklich sehenswert. Chris Angel und seine Zaubertricks waren leider miserabl und selbst fuer den Laien durchschaubar.

In Summe ein eher traurige Verantaltung, die nie und nimmer das Geld wert war.

Bewertung: 1 Star (von 5) auf meiner Musical-Star-Happiness-Skala


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Donnerstag, 15. Mai 2008
The Lion King
(Minskoff Theatre, 45th Street and Broadway)


Wer kennt sie nicht - die Geschichte von Simba dem kleinen putzigen Löwen, der seinen eigenen "Circle of Life" durchlebt und (natürlich) zum Happy End als ausgewachsener Löwe sein Rudel rettet und selbst der Lion King wird.


Welches Musical könnte besser geeignet sein um es mit meinem Patensohn Pierre (siehe Bild) anzusehen, der seinen Patenonkel auch fast 2 1/2 Jahre nicht gesehen hatte. Gesagt- getan.

Und wie so oft, zeigte der Broadway seine Extraklasse. Leider waren gesanglich ein paar wenige Rollen mit der Zweitbesetzung unterwegs - was dem geübten Musicalbesucher nicht entgeht. Es tat der überdurchschnittlichen Vorstellung allerdings keinen Abbruch. Bühnenbild, Kostüme und insbesondere die Inszenierung waren der HAMMER. Und Pierre und ich waren uns auch nach der Vorstellung einig - die beste Szene des Musicals war eindeutig, als Simba's Vater in den Weiten der Savanne von einer Gnu-Herde überrannt wird.

Bewertung: 5 Stars (von 5) auf meiner Musical-Star-Happiness-Skala

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Donnerstag, 7. December 2006
Spamalot
(Shubert Theatre, 225 West 44th Street)

Basis des Musicals ist der Monty Python Film "Die Ritter der Kokosnuss" (engl. "the Holy Grail") und es wird sich auch streng an die filmische Vorlage gehalten - was allerdings nicht fehlen darf und somit hineingemogelt wurde, ist "Always look on the bright side of life" (aus dem anderen Monty Python Film "Das Leben des Brian"). Die Show erhielt gleich in ihrem ersten Jahr 3 Tony Awards (= der Oscar für die Musicalwelt).

Story: King Arthur macht sich auf die Suche nach dem Heiligen Gral unterstützt von seinen Rittern der Tafelrunde und muss sich natürlich einigen Herausforderungen stellen, wie z.B. Killer-Kannichen oder auch die Ritter, die Nie sagen ... more infos.
Wer in der Musical und Opernwelt ein wenig bewandert ist, wird auch jede Menge Parodien und Anlehungen finden bzw. musikalisch heraushören können. Wir haben erkannt z.B. West Side Story, The Producers, Anatevka und Phantom of the Opera (aber wahrscheinlich war das nur ein Bruchteil dessen, was dort tatsächlich verwendet wurde). Für Monty Python Fans ein absolutes Muss - und die Lacher sind garantiert - zum prinzipiellen Verständnis ist es allerdings von Vorteil wenn man den Film schon gesehen hat und im Groben weiss worum es geht.
Die Broadway-Premiere war am 17. März 2005

Bewertung: 4 Stars (von 5) auf meiner Musical-Star-Happiness-Skala

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Sonntag, 3. September 2006
Hairspray
(Neil Simon Theatre, 52nd Street)

Mehr aus Verlegenheit ging es am Sonntag in das Musical Hairspray (andere Tickets für unsere Prio 1 Musicals gebs leider nicht). Doch es hat sich auf alle Fälle gelohnt.

Story:
Ganz einfach. Es geht um die Wahl der "Miss Teenage Hairspray Baltimore 1962". Damit erschliesst sich auch das meiste andere - schmissige, eingängige Musical-Nummern auf Basis des gleichnamigen Films von 1988, in dem damals "Divine" mitspielte. Ein Feuerwerk aus Farben, Kostümen und Frisuren. Musik sehr ähnlich wie GREASE. Jede Menge richitg schöne Lacher. Ein rundum gelungenes Musical-Erlebnis (und deutlich mehr als wir erwartet hatten.). Die Broadway-Premiere war 2002 (seitdem open run)

Bewertung: 4 Stars (von 5) auf meiner Musical-Star-Happiness-Skala

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Freitag, 1. September 2006
The Producers(St. James Theatre, 44th Street)

Ein aus deutscher Sicht überaus interessantes Musical aus der satirischen Feder von Mel Brooks auf Basis seines Films von 1968.

Story: Ein erfolgloser Broadway-Produzent und ein frustrierter Buchhalter, schliessen sich zusammen, um das schlechteste Musical aller Zeiten zu produzieren und dann mit den Premieren-Einnahmen nach Rio zu türmen. Titel des Musicals "Springtime für Hitler". Es geht um eine Dritte-Reich und Hitler-Parodie vom allerfeinsten. Skurile Lacher am Fliessband (die Amis im Publikum haben sich weggeschmissen vor Lachen - und ich auch !), ein schwuler Hitler und richtig eingehende Ohrwürmer, wie "Springtime for Hitler" (das sich momentan dauernd vor mich hinsummselt).
Ein absolutes Muss bei einem New York Besuch (gerade als Deutscher !)
Die Broadway-Premiere war am 19. April 2001 (seitdem open run)

Bewertung: 5 Stars (von 5) auf meiner Musical-Star-Happiness-Skala.
The Producer's web site

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Samstag, 22. Oktober 2005 und Mittwoch, 24. Mai 2006
Beauty and the Beast
(Lunt-Fontanne Theatre, 46th Street)

Eines meiner absoluten Lieblings-Musicals aus dem Hause Disney. Deswegen war ich ja auch gleich 2x drin.
Story: Auch die Geschichte ist ein klassisches Märchen-Setting. Belle, ein junges Mädchen vom Land landet auf der Suche nach Ihrem verschwundenen Vater im Schloss des Biestes - der natürlich - wie sollte es auch anders sein - ein verwunschener Prinz ist. Genauso klassisch geht es auch weiter: Nach den obligatorischen Wirren und Verwirrungen lernen sich die beiden lieben und schliesslich wird das Biest durch die "true love" von Belle wieder zurückverwandelt. Happy Ending garantiert.

Wem das klassische Märchen-Setting nicht too much ist, dann ist das der ultimate Musical-Tipp für Jung und Alt. Und aus meiner Sicht das beste Musical, das ich bisher überhaupt gesehen habe: Bühnenbild, Beleuchtung und die Darsteller waren fantastisch und kaum noch übertreffbar.
Die Broadway-Premiere war am 18. April 1996 (seitdem open run)

Bewertung: 5 Stars (von 5) auf meiner Musical-Star-Happiness-Skala

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rest to come !!!
ä ö ü

Thursday, January 01, 2009

Anything Can Happen - New Year's Eve 2008

Anything can happen - nichts koennte wohl besser beschreiben wie das Jahr 2008 fuer mich gelaufen ist ...

Doch erst mal alles der Reihe nach. Gerade aus Deutschland zurueck, hatten wir nicht so wirklich einen Plan fuer Silvester.

So beschlossen wir kurzerhand uns das Broadway-Musical "Mary Poppins" anzusehen und durften in der 2pm-Nachmittagvorstellung ein "Supercalifragilisticexpialidocious"-Spektakel miterleben ...

Und insbesondere die Lyrics des Songs "Anything Can Happen" haben mir es angetan um mein Motto auch fuer 2009 zu werden:

"Anything can happen, if you let it
sometimes things are difficult
but you can bet, it doesn't have to be

Won't know a challenge until you've met it
Broaden Your Horizon, Open different doors.
You may find a you there that you never knew was yours
Raise the curtain things you thought impossible.
Chase your dreams you won't regret it

Anything can happen, if you let it"

Anything Can Happen - The Song




In der Version die ich hier eingebunden habe, spielt und singt Ashley Brown die Rolle der Mary Poppins (in der gestrigen Vorstellung die wir gesehen haben wurde Mary Poppins von Scarlett Strallen gespielt, die auch im Londoner West End diese Rolle ueber 2 Jahre spielte, bevor sie nach New York City an den Broadway kam).

Ich muss jedoch gestehen ein absoluter Fan von Ashley Brown zu sein, die ich zum ersten Mal in der Rolle der "Belle" in "Beauty and the Beast" vor gut 2 Jahren sah, als sie dort ihr Broadway Debut gab. Von all den Musicals, die ich hier am Broadway sehen konnte, ist Ashley Brown, die mit Ihren 27 Jahren wohl noch als Nachwuchstalent gilt, fuer mich die beste weibliche Musicalstimme, die ich bisher hier am Broadway zu hoeren bekam.

Scenes from Mary Poppins

Sunday, November 30, 2008

Die Welt der Amerikaner - not invented here ...

Immer mal wieder stoesst man ganz unvermittelt auf die Weltsicht der Amerikaner.
Hier ein Beispiel aus dem Editorial des Magazins "DieselProgress":

Americans rarely take kindly to suggestions from other countries about what we do, or how we think about things. If you wanna get taken off every Christmas party list this season, start a conversation with, "You know, I think the French are right about …"

It doesn’t matter what the rest of the sentence is. The answer will be, "Well, why don’t you move to damn France then if you like them so much."

Funny stuff. Especially since American government, food, dress, the whole broadly defined "culture" takes a little bit from England, some from France (sorry), Germany, a lot from Mexico and the Latin cultures. There’s some Asian, African and Middle Eastern stuff in there as well.
Virtually every corner of the world has a cultural slice of that unique group called Americans. Maybe more than any other collection of people around the globe we represent the best (and some of the worst) from a whole lot of different cultures.

Und insbesondere dieser letzte Satz zeigt sehr deutlich das Selbstverstaendins der Amerikaner.
Und das lasse ich an deser Stelle unkommentiert :-)

Sunday, November 02, 2008

Vote - vote - vote for President - UPDATE

Und so schnell geht es ... die Dinge ueberschlagen sich ...

Source: CNNBC: "Obama's Loss Traced To Peter B."
Watch it here:
http://www.cnnbcvideo.com/index.html?nid=HBtdV1X4gRvBwl.DlCtAVDg5MDczMjY-&referred_by=13567001-Or5UxWx

Saturday, November 01, 2008

Vote - vote - vote for President


Und dann hier noch eine Eilmeldung ...

Nachdem die Wahl zwischen Obama und McCain, ja wohl jedem zu Halse raushaengt,
habe ich mich der folgenden Initiative angeschlosen.

Und daher die dringende Bitte um Unterstuetzung: Vote, vote vote ...

http://www.inews3.com/topstory.php?id=50657465727c427275656e6b65

Link clicken und dann auf das Video clicken.

Danke !!!

E Viva Hollywood

Unverhofft kommt oft ...
Wir sitzen gerade auf dem Flughafen LAX (Los Angeles) auf dem Weg von Palm Springs to New York City und wenn es dicke kommt, dann kommt es so richtig dicke.

Unser Flieger von LAX nach NYC (wir waren schon drin) musste wegen technischer Probleme, aufgegeben werden, unser Ersatzflugzeug - nachdem es ueber eine Stunde dauerte die Bordverpflegung von Flugzeug 1 zu Flugzeug 2 zu transportieren - wurde danach wegen technischer Probleme in den Hangar gefahren.

Schliesslich nach 4 1/2 Stunden war dann Flieger 3 bereit zum Einsteigen

E Viva los Estados Unidos !!!

Was bleibt einem uebrig als alles mit Gleichmut zu ertragen und sich mit seiner Umgebung und seinen Leidensgenossen zu beschaeftigen, die mit uns das gleiche Schicksal teilen.

Und siehe Gaby hat dann doch diesen Mitreisenden entdeckt, den wir nach ca. 15 Minuten zuordnen konnten ... und die unmittelbare Internet-Recherche ergab ... es handelt sich um Adrian Grenier, der als Nate, den Freund von Anne Hathaway in "The Devil wears Prada" spielte.

Nachdem ich schon lange niemanden aus der VIP scene gesehen hatte, hiess es somit:

E Viva Hollywood !!!

Habemus Casam !

Nach den ersten ernsthaften Besichtigungen im Juni diesen Jahres und der langen Prozedur sich als Auslaender der amerikanischen Buerokratie zu unterwerfen, war es dann am 29. Oktober soweit:

HABEMUS CASAM !



Was natuerlich soviel heisst wie: Etz hammer a Haus !!

So wie es aussieht werden wir jetzt hier in der Hitze der kalifornischen Wueste heimisch werden und die naeschten Wochen damit beschaeftigt sein, unser Haus einzurichten um es unser Heim werden zu lassen.

P.S. Am kommenden Montag (November 3, 2008) beginnt der Aushub unseres Pools :-)

Papa ante Portas

Nachdem ich jetzt schon fast 1 1/2 Jahre hier in Kalifornien unterwegs bin, wurde es auch langsam Zeit dass meine Eltern sich auf den langen, muehseligen Weg hierher begeben um ihren Sohnemann man wieder "live" zu sehen.
Nach einem Anlass musste da nicht lange gesucht werden. Der 70. Geburtstag meines Dad's im August diesen Jahres wurde kurzerhand genutzt und als Familiengeschenk eine Reise nach Kalifornien ausgeguckt.

Mitte September war es dann soweit, fast 3 Wochen in der Sonne Kaliforniens und das bei meist ueber 40 Grad liess manche Unternehmung eher kurz ausfallen.

Doch beim genauen Betrachten der Bilder laesst sich zweifelsohne feststellen, der Apfel faellt nicht weit vom Stamm. Und die Hoffnung dass der Schalk in meinem Nacken wird sich wohl nicht von der Altersweisheit besiegen lassen :-)

Wednesday, August 27, 2008

Driving in Mexifornia

- The News in America's 2029


Nachdem heute Hillary Clinton auf der Democratic Convention den Weg fuer Barack Obama geebnet hat .... scheint wohl langsam alles klar zu sein.

(Zumindest fuer die Demokraten :-)

Ich habe ebenfalls HEUTE (Aug. 26, 2008) meinen Weg nach Mexifornia geebnet und den ersten Teil der kalifornischen Fuehrerscheinpruefung hinter mich gebracht. 36 Multiple-Choice Fragen - mit erlaubten 6 falschen Antworten, bin ich mit 4 falschen Antworten so gerade durchgerutscht.

Hier z.B. die Frage 12:
"If your cell phone rings while you are driving and you do not have a hands-free device, you should:"
a) Answer the call becuase it may be an emergency
b) Let the call go to the voice mail
c) IMMEDIATELY pull off the road and answer the call

Hhhhhhmmmm - was mag wohl die Antwort sein ???

Jedenfalls - musste ich vorher noch fast 2 Stunden zu warten und hatte kurz Zeit die Zeitung mit den News von 2029 durchzublaettern - hier meine Favourites:

- Ozone created by electric cars now killing millions in the seventh largest country in the world, Mexifornia , formerly known as California . . White minorities still trying to have English recognized as Mexifornia's third language ...

- Castro finally dies at age 112; Cuban cigars can now be imported legally, but President Chelsea Clinton has banned all smoking.

- George Z. Bush says he will run for President in 2036.

- France pleads for global help after being taken over by Jamaica. No other country comes forward to help the beleaguered nation!

- 85-year $75.8 billion study: Diet and exercise is the key to weight loss.

- Average weight of Americans drops to 250 lbs.

- Global cooling blamed for citrus crop failure for third consecutive year in Mexifornia and Florexico.

- Japanese scientists have created a camera with such a fast shutter speed they now can photograph a woman with her mouth shut.

- Abortion clinics now available in every High School in United States .

- Senate still blocking drilling in ANWR even though gas is selling for 4532 Pesos per liter and gas stations are only open on Tuesdays and Fridays.

- Florexico voters still having trouble with voting machines

Tja, time will tell .....

Tuesday, August 19, 2008

Stippvisite an den Niagara Falls










Auf dem Weg zu einem poteniellen Kunden in der Naehe von Toronto, fuhren wir (Angelo, mein HUSS Vertriebler fuer New York und ich) mehr oder weniger direkt an den Niagara Faellen vorbei.



Und mir bleibt nur eines zu sagen: SPEKTAKULAER, SPEKTAKULAER !

Saturday, August 09, 2008

A Weekend in Toronto

Neben all der Arbeiterei war es mal wieder an der Zeit fuer einen kurzen Leisure-Trip. Am Wochenende ging es nach Toronto um es genau zu nehmen, eigentlich wollten wir eine private Bootstour zu den Niagara-Falls unternehmen. Carsten's kanadischer Kollege hat ein kleines aber feines Boot und so ging es auf den Lake Ontario.



















Wie leicht zu sehen die Skyline ist net ganz soooo schlecht :-)))))). Leider war am Samstag das Wetter mit Tornadowarnung und Thunderstorm-Ankuendigungen zu schlecht um ueber den See zu den Falls zu fahren. So shipperten wir nur ein wenig an der Kueste entlang, bis dann am fruehen Nachmittag so richtig zu schuetten anfing.

Das kleine Boot vor dem grossen Segelboot ist das unsere : - ))))

Night Tour auf dem Lake Ontario

Thursday, August 07, 2008

Der Freedom Tower in NYC

Eigentlich gehören Unterlagen mit dem Aufdruck "Streng vertraulich" nicht unbedingt zu den Dingen, die der Obdachlose Mike Fleming beim allabendlichen Streifzug durch die Stadt im Abfalleimer findet. Doch laut der US-amerikanischen Zeitung "New York Post" entdeckte Fleming die geheimen Pläne des neuen New Yorker Freedom Tower tatsächlich dort, wo sie nun wirklich nicht hingehören - im Müll. Der Mann übergab die Kopien unverzüglich dem Redaktionsbüro der Zeitung. Doch es hätte auch weniger glimpflich ausgehen können: Fleming sagte der "New York Post", er sei "schockiert" gewesen, als er die Pläne in den Händen hielt, da sie "unbezahlbar" seien: "Sie hätten schließlich bei Ebay oder al-Qaida landen können". Die Kopien zeigen Details der Grundrisse des neuen Gebäudes, etwa Flurskizzen, die Beschaffenheit der Wände, Heiz- und Belüftungssysteme.
Die Feierlichkeiten zum Jahrestag des Anschlags auf das World Trade Center am 9. September 2001 werden auch in den nächsten Jahren auf der riesigen Baugrube in Manhatten stattfinden. Denn das anspruchsvolle Ensemble nach einem städtebaulichen Entwurf des New Yorker Architekten Daniel Libeskind wird nicht so bald fertig werden. Jedenfalls nicht zum zehnjährigen Jahrestag des Anschlags am 11. September 2011, so wie es die Bauherrin, die staatliche Port Authority of New York and New Jersey versprochen hatte.
Schon bald nach dem Anschlag hatte die staatliche Lower Manhattan Development Corporation, die LMDC, einen städtebaulichen Ideenwettbewerb ausgeschrieben. Diesen hatte Daniel Libeskind im Dezember 2002 gewonnen.
Er war seines berühmten Namens wegen der Favorit des damaligen Gouverneurs George Pataki gewesen. Das Herzstück seines Entwurfs ist der Freedom Tower, eine optische Annäherung an die Freiheitsstatue, der 541 Meter hoch sein sollte oder 1776 Fuß, eine Reminiszenz an das Gründungsjahr der USA.
Außerdem sollen noch vier weitere Hochhäuser entstehen, zusammen werden sie mehr als eine Million Quadratmeter Bürofläche haben. Auch soll ein Museum der Freiheit gebaut werden, ein Theater, eine Gedenkstätte für die Opfer - ein unterirdischer Garten mit Wasserfällen -, eine Ladenstraße und ein Regionalbahnhof.


STARK ÜBERARBEITERTER ENTWURF DES FREEDOM TOWERS

Allerdings wurde der Entwurf von Daniel Libeskind noch einmal stark überarbeitet. Anders als im ersten Entwurf werde der Charakter des Wolkenkratzers als Symbol des Widerstandes gegen den Terrorismus deutlicher ausgeprägt, berichtete die "New York Times". Vor allem aber soll es weit stärkere Sicherheitsvorkehrungen gegen Bombenanschläge geben.

Libeskinds asymmetrische Spitze und die sich nach oben stark verengende Fassade wurden von Chefarchitekt David M. Childs ebenso gestrichen, wie die Idee von Energie produzierenden Windmühlen auf dem Dach und eine offene Arkade. Dafür soll nun der Gesamteindruck des wuchtiger wirkenden Turms stärker an die beiden kantigen WTC-Türme mahnen, die einstürzten, nachdem Terroristen entführte Passagierflugzeuge hineinrasen ließen. So soll es in dem weit höheren Freiheitsturm eine Aussichtsplattform etwa in der Dachhöhe des alten WTC von 411 Metern geben. Der von Investor Larry Silverstein beauftragte Childs sagte der "New York Times, "Der Bau ist nun architektonisch einfacher. Er ist einzigartig und dennoch erinnert er auf subtile Art in der Wolkenhöhe an die Tragödie, die sich hier abgespielt hat." Unklar blieb zunächst, um welche Summe sich die bislang auf 1,5 Milliarden Dollar (1,24 Milliarden Euro) geschätzten Baukosten angesichts der veränderten Pläne und der zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen erhöhen werden.

Im unteren Bereich des Wolkenkratzers, den Chefarchitekt David M. Childs inzwischen als gewaltige "Siegessäule" beschreibt, sind nun massive bauliche Abwehrmaßnahmen gegen Anschläge vorgesehen. So soll das Gebäude auf einem 61 Meter weiten Sockel aus praktisch nicht zu sprengendem Stahlbeton errichtet werden. Der enorme Betonsockel wird das geplante Denkmal für die Opfer der Terroranschläge überragen.

Vom ursprünglichen Entwurf des Architekten Daniel Libeskind seien "nur einige wenige Elemente" übrig geblieben, schrieb die "New York Times". Dazu gehöre die symbolische Höhe von 1776 Fuß (541,32 Meter), mit der an die Annahme der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung am 4. Juli 1776 erinnert wird.
Wann mit einer Fertigstellung des Baus gerechnet werden kann, ist noch völlig unklar. Nach einer jetzt veröffentlichten Studie der Port Authority sind alle Daten, die bisher verkündet worden sind „nicht realistisch".
Denn es gebe noch zu viele ungelöste Probleme. Ähnlich sieht das der Gouverneur von New York, David Paterson. „Die bisherigen Schätzungen waren derart unrealistisch, dass wir erst einmal gar kein Datum mehr nennen", meinte Paterson.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf diesen Webseiten:
http://www.nyc-tower.com/
http://www.die-wolkenkratzer.de/buildings/freedom-tower-6.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Freedom_Tower
http://www.renewnyc.com/plan_des_dev/wtc_site/new_design_plans/Freedom_Tower/default.asp

Saturday, August 02, 2008

Kalifornien muss Sterben !!!

Tja Freunde wer haette gedacht, dass ich hier im sonnigen Kalifornien nicht wirklich eine Zukunft habe :-) <Peb>

I wish there would be no California

Kalifornien muss sterben!

Es gilt als verrottet, hat massive Energieprobleme, aber keine wirkliche Perspektive - Kalifornien ist wirklich kein Ort, an dem man leben will. Deshalb ist es Russland schon länger ein Dorn im Auge. Jetzt ist die Entscheidung gefallen: Kalifornien und seine Umgebung sollen ein für alle Mal von der Landkarte getilgt werden. Und wenn die internationale Völkergemeinschaft nicht im letzten Monent eingreifen sollte, wird die Weltmacht nicht mehr zu stoppen sein.
Wen juckt's schon?

Großer Protest ist allerdings nicht zu erwarten: Der letzte Bewohner der kleinen Siedlung dieses Namens verließ bereits Anfang der 90er Jahre den Ort bei Nischni Nowgorod. Noch nicht einmal eine Stromleitung gibt es dort, berichtet die "Prawda". Aus diesem Grund beschloss ein Bezirksbeamte, den Ort von den offiziellen Karten zu entfernen und auch gleich seine Postleitzahl zu streichen.
Einige offenbar schon...

Die genaue Herkunft des Namens ist nicht ganz klar - eine Legende lautet, dass ein russischer Großgrundbesitzer dem Ort seinen ungewöhnlichen Namen gab, um gegen den Verkauf Alaskas an die USA zu protestieren. So ganz ohne Kalifornien möchte manche Russe allerdings auch nicht leben: Vladimir Osokin, ein Politiker aus der Region, hofft bei seinem Plan, den Ort woanders wieder aufzubauen, auf die Hilfe des US-Senats.
In jedem Fall bleibt den US-Westküstenbewohnern eine europäische Dependance: Das Ostseebad Kalifornien erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit und ist daher nicht in Gefahr, in absehbarer Zeit ausgelöscht zu werden. Und auch die Russen können sich freuen - gar nicht so weit weg von Kalifornien liegt das deutsche Sibirien, ein Stadtteil von Elmshorn.

Source: http://www.tagesschau.de/schlusslicht/kalifornien128.html

Ich und die Wirtschaftswoche (26.07.2008)

Hier der Artikel der am 26.07.2008 in der WiWo zu lesen war (direkter Link zu der Onlineversion am Ende des Artikels)
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Expat: Warum Bescheidenheit in den USA zu Problemen führt

Bei amerikanischen Kunden muss man den richtigen Ton treffen, und der sollte nicht zu leise sein. Amerikaner strotzen vor Selbstbewusstsein, sagt Peter Brünke, der die Tochter der Huss Umwelttechnik im kalifornischen Palm Springs leitet.


Peter Brünke, 41, leitet die Tochter der Huss Umwelttechnik im kalifornischen Palm Springs.

An meinem ersten Arbeitstag in Palm Springs war mir schon ein wenig mulmig zumute. Ich saß etwas verloren an einem Ikea-Tisch, in einem 400-Quadratmeter-Büro.
Vor mir lagen mein Laptop, mein Handy – und ein Produkt, das hier niemand kannte: der Huss-Diesel-Rußpartikelfilter.
Bei kleineren Autos hat sich Diesel in den USA bis heute nicht durchsetzen können. Die Amerikaner mögen ihn nicht, er hat ein schlechtes Image. Viele halten Dieselmotoren für die Hauptursache des Smogs in Los Angeles und New York.

Doch wir hatten einen entscheidenden Vorteil: Die Umweltvorschriften werden stetig verschärft, insbesondere in Kalifornien unter Gouverneur Arnold Schwarzenegger. Huss beliefert vor allem Hersteller von Baumaschinenfahrzeugen und Schulbussen, die nach den neuen Gesetzen Partikelfilter nachrüsten müssen, weil sie für neue Fahrzeuge ohne diese Technik keine Zulassung mehr bekommen. So konnten wir unsere Nische schon nach zwölf Monaten erobern und beschäftigen mittlerweile 20 Mitarbeiter in Kalifornien und New York.

Dennoch muss man beim Kunden den richtigen Ton treffen, und der sollte nicht zu leise sein.
Amerikaner strotzen vor Selbstbewusstsein, sie singen bei jeder Gelegenheit ihre Nationalhymne und sehen sich als das Zentrum der Welt. „World Champion“ und „the best in the world“ sind hier Ausdrücke die jedem leicht über die Lippen gehen. Deswegen ist Bescheidenheit keine Zier, wenn man in den USA erfolgreich sein will.
Darauf muss man sich einstellen, vor allem im Vertrieb. Der Geschäftspartner könnte sonst denken: „Wenn noch nicht einmal der Verkäufer von seinem Produkt überzeugt ist, wie kann ich ihm dann vertrauen?“
Skepsis, Vorbehalte, mögliche Probleme – davon will hier niemand etwas hören. Ohne eine aggressive „Yes-we-can-do-it-Mentalität“ kommt man hier nicht voran. Deutsche Bedenkenträger-Tugenden sollte man sich also unbedingt abgewöhnen.

Beim amerikanischen Lebenslauf wird teilweise getrickst. Weil mir das zu Beginn noch nicht klar war, musste ich vor allem beim Einstellen von neuen Mitarbeitern immer wieder Lehrgeld zahlen.
Die Lebensläufe von Bewerbern sehen immer perfekt aus, und im Gespräch gibt es im Wesentlichen nur zwei Antworten: „Das ist kein Problem für mich.“
Und: „Diese Aufgabe habe ich schon einige Male erfolgreich gelöst.“ Und falls der Bewerber in irgendeinem Bereich keinerlei Erfahrung hat, erwidert er, dass er besonders schnell lerne. Doch leider sieht die Realität oft anders aus: Ein amerikanischer Lebenslauf ist selten vollständig, außerdem wird teilweise getrickst und gelogen. Eine Frau, die sich als Assistentin beworben hatte, verfügte beispielsweise nur über rudimentäre Anfängerkenntnisse von Office-Software wie Word oder Excel. Dabei hatte sie angegeben, sie habe bereits fünf Jahre Erfahrung als Büro-Assistentin.

Aber auch meine amerikanischen Mitarbeiter mussten sich erst an ihren deutschen Chef gewöhnen. Eine Assistentin holte ich an ihrem zweiten Arbeitstag in mein Büro und bat sie, die Tür zu schließen, um in Ruhe ihre Aufgaben der nächsten Tage durchzugehen. Verwundert stellte ich fest, dass sie plötzlich mit zitternden Händen und Panik in den Augen vor mir saß. Erst später fand ich heraus, dass eine geschlossene Tür meist die Entlassung des Mitarbeiters bedeutet und Türen im Regelfall offen bleiben.
Meine erste Entlassung musste ich dennoch früh hinter mich bringen. Ich setzte meine erste Sekretärin bereits nach zwei Wochen wieder vor die Tür, nachdem sie mit der Begründung, sie sei für den Tag fertig, um drei Uhr nachmittags nach Hause ging – ohne es mir mitzuteilen. Hire and fire sind hier an der Tagesordnung. Am nächsten Morgen um zehn war ihre Nachfolgerin da.
Das gute Wetter und die Sonne Kaliforniens haben einen spürbaren Einfluss auf die Arbeitsmoral der Menschen. Mittlerweile stellen wir lieber Bewerber von der Ostküste ein. Die Mitarbeiter von dort scheinen hartes und zuverlässiges Arbeiten eher gewohnt zu sein.
Trotz allem gefällt mir die Mentalität hier. Bemerkenswert ist der enorme Vertrauensvorschuss, den Amerikaner neuen Geschäftspartnern entgegenbringen. In Deutschland muss man sich Vertrauen immer erst hart erarbeiten.
Weil die Amerikaner deutlich schneller neue Projekte oder neue Kundenbeziehungen starten, kommt es zwar öfter zu vermeidbaren Fehlern. Doch Fehler werden umgekehrt auch schneller verziehen, sofern man gemeinsam mit seinem Kunden nach einer Lösung sucht.

Der Fernsehjournalist Claus Kleber, der lange Jahre als Korrespondent aus Washington berichtete, schrieb einen, wie ich finde, schlauen Satz über diesen Unterschied zwischen Amerika und Deutschland: Amerika sei ein Land, das immer wieder schreckliche Fehler mache – die meisten durch das Handeln. Die Fehler Deutschlands hingegen entstanden in den vergangenen Jahrzehnten eher durch die Angst vor dem Handeln.
An manches werde ich mich in Nordamerika allerdings nicht gewöhnen. So vermisse ich als gebürtiger Franke einen gepflegten Biergarten. Und die Varianten-Armut der meisten amerikanischen Speisekarten – mit den immergleichen Steaks, Burgern, Ribs, Chicken Wings, Caesar-Salaten, Pasta oder Pizza – lässt mich immer wieder wehmütig von Schweinebraten, Knödeln, Rotkraut und einem gepflegten bayrischen Bier träumen.

Das Interview führte Andreas Henry (WiWo Korrespondent New York)

http://www.wiwo.de/karriere/warum-bescheidenheit-in-den-usa-zu-problemen-fuehrt-301725/

Friday, August 01, 2008

HUSS Niederlassung auf den Bahamas



Wer viel arbeitet, darf ab und an auch mal ausspannen. Zu diesem Zwecke haben wir unsere "HUSS Niederlassung" auf Gran Bahama besucht um dort auch meinen diesjaehrigen Geburtstag zu feiern.



Wednesday, January 10, 2007

Peter's NYC Tagebuch Issue 01/2007 vom 10-01-2007


Hallo meine Lieben,
Tja schon wieder lange nix mehr von mir hören lassen – erst mal noch allen ein gutes Neues und dass alle Euere (und auch meine :-) Wünsche in 2007 in Erfüllung gehen mögen …

1) Mein Name ist Bond – James Bond …
… oder Casino Royale mit Hindernissen

Als eingefleischter James-Bond-Fan war es ja klar, dass ich mir den neuen JB Film (den ich übrigens für einen der besten überhaupt halte) nicht nur einmal ansehen würde. Gesagt – getan und das ganze verbunden mit einem Wochenendtrip nach Boston.
Samstagabend, Boston, Local Time 5:39pm: Schlau wie wir waren und uns die Schlange sparen wollten, haben wir bereits eine Stunde vorher unsere Karten besorgt.
Samstagabend, Boston, Local Time 5:41pm: Aber so ganz ohne was im Magen ging es natürlich nicht – also noch eine Stunde Zeit um noch ein schnellen Happen einzuwerfen.
Samstagabend, Boston, Local Time 6:42pm: Eine Stunde später pünktlich zum Filmbeginn laufen wir ins Kino ein – und der erste Fehler machte sich bemerkbar: Im rückständigen Amerika gibt es (nicht wie im Cinecitta in Nbg) Platzkarten, sondern First come, first serve, was soviel heisst wie: Nur noch Einzelplätze frei und sonst alles voll. DAMNED !!!
Zwei dumm schauende Deutsche mit Karten aber ohne einen gescheiten Platz – also was zu tun ???
Samstagabend, Boston, Local Time 6:49pm: Tja so ganz ohne wollten wir dann doch nicht nach Hause gehen und sind dann einfach in den Nachbar-Kinosaal gegangen, das war der Film der als nächstes losging (um 7.00pm) ohne zu wissen, wie der Film hiess, geschweige worum es ging !!
Samstagabend, Boston, Local Time 7:00pm: Und siehe da der Film: Codename: The Cleaner war sozusagen der Überraschungsfilm des Abends … wahrscheinlich wird dieser Film in Deutschland niemals laufen, aber man könnte ihn fast als den Black James Bond durchgehen lassen – jedenfalls hatten wir dann doch noch Mordsspass.
Und am Sonntag haben wir es uns dann nicht verkneifen können, noch mal ins Kino zu gehen – und jetzt ratet mal in welchen Film !!!!!

Mel – many thanks for a great weekend in Boston.

That’s cool that’s the Boston state of mind.

2) Promispotting in the City …
… oder Sex and the City (live)

Tja ein heisses Thema, das ich schon lange mal ansprechen wollte – jawoll – ist das Thema Promis.
Und als eingefleischter Deutscher ist man hier in Big Apple ja auch nur in der Lage die wirklichen Big Stars zu erkennen (wenn man Glück hat) aber die B-Promis (irgendwelche Serienstars oder Moderatoren, die kennt man halt einfach net). Man fragt sich zwar oft, ob die aufgespritzte und mit einigen Kilos Silikon getunte Blondine neben einem an der Ampel nun Pam Anderson ist oder doch nur ein billiger Pornoabklatsch – UND ??? Was macht man da ??? Nix natürlich – hingehen und fragen macht ja man doch nicht.
Dann gibt’s ja aber doch die Momente wo man tatsächlich einem Star über den Weg läuft oder auch die ganze Straße in der man wohnt gesperrt ist, weil da gerade der neue Will Smith Film gedreht wird.
Doch eines nach dem anderen. So Mitte Dezember gings gerade von Grand Central über die Park Avenue zurück Richtung nach Hause als direkt vor meiner Nase eine schwarze Limo am Fußgängerstreifen hält – und austeigt ????
Henry Kissinger mit seinem Leibwächter, läuft so mir nix dir nix einen Block neben uns her um dann in einen der diversen Wolkenkratzer zu v erschwinden.
Unverhofft kommt oft, so auch, als ich einem Cafe der belgischen Le Pain Quotidien Kette saß und auf mein Date wartete (= mein Steuerberater) und schaue so gedankenverloren zum Fenster hinaus und wer tappt da einfach so – mutterseelenallein – vorbei, mit zerzauten Haaren und schmuddeligem Sweatshirt – Hugh Grant !!! Und weil ich ja dann doch neugierig war, wo der wohl hingegangen ist, bin ich nach dem Termin in die gleiche Straße gegangen, wo der Kollege Grant auch reingegangen – und siehe da, keine 50 m weg, war in einem Klavierladen das Filmset aufgebaut und der Dreh mitten im Gange.
Und ganz besonderes Glück scheine ich mit Miss Sex-and-the-City persönlich zu haben, Sarah Jessica Parker ist mir in den letzten 4 Monaten dreimal über den Weg gelaufen. Das erste Mal mitten am belebten Union Square mitten Ihrem Sohnemann im Kinderwagen (ich war gerade auf den Weg ins Kino – ne ne kein James-Bond-Film – der Film hieß „Little Miss Sunshine“ – ein absoluter liebenswerten B-Streifen), das zweite Mal sind wir dann beim Spaziergehen im Village in der Bleecker Street quasi direkt in sie hineingelaufen, als sie direkt vor uns in eine kleine aber sicher nicht ganz billlige Design-Boutique eingebogen ist – und sie ist wirklich ein Winzling – klein und dünn. Und finally kurz vor Weihnachten wo ich mit einer Freundin zum Spaziergang im Central Park verabredet habe und dann doch ein wenig warten musste (immer das gleiche mit Euch Frauen, jajaja, ist doch so) – na ja jedenfalls, was macht man da wenn man wartet???

RICHTIG !!!!

Leute angucken !!!

Und wer kommt da, die ganz versammelte Familie Parker-Broderick. Und diesmal hätte ich die liebe Sarah Jessica Parker gar nicht erkannt, aber Ihr Ehemann Matthew Borderick war leicht zu erkennen – na ja und dann kam dann endlich auch mit Spaziergangs-Date ….

That’s cool – that’s sex and the city !

3) Glühwein in the City …
… or German Advent in NYC

Irgendwie ist ja Xmas Shopping in New York ohnehin ein Klassiker und die Stadt ist mit Unmengen Touristen mehr als überfüllt, aber so richtige gemütliche deutsche Weihnachsstimmung ist dann doch eher Mangelware.

Daher haben wir uns am dritten Advent zu einem spontanen Glühwein- und Adventsingen zusammengetan … und schon um 4:00pm mit dem Glühwein trinken angefangen. Die Packung echte deutsche Lebkuchen, die Caro vorher noch am Weihnachstmarkt erstanden hat, hatten allerdings nur eine kurze Überlebensdauer – sie sind nämlich NIE bei uns eingetroffen !!!


Jawoll ja, da hat doch die Caro einen sooooo großen Hunger gehabt, dass sie am Weg zu unserem kleinen aber feinen Adventsfestchen einfach alle 8 Stück Lebkuchen aufgemampft hatte – so quasi als Wegzehrung. (Ja ja wenn ich das gemacht hätte …)

Jedenfalls hatten wir zu sechst abends um 10pm (als wir dann den Adventsnachmittag beendeten) 6 Liter Glühwein, 1 Flasche Rum und zwei Familienpizzas vernichet …

That’s hot – that’s real german advent feeling.


4) Die Abteilung: Neidfaktor …
… Culture in the City


Tja wie immer noch ein kurzes Update zu den kulturellen Events der letzten Monate. Im Oktober als ich mein Bruderherz samt Freundin zu Besuch haben wir es doch tatsächlich am Sonntagmorgen in die Kirche geschafft .

?????

Jaaaaaaa, der Peter geht in New York sogar am Sonntag in die Kirche – gell des hättet ihr mal net gedacht :-))))

Na ja seis drum – wir waren in der Kirche in der Fifth Avenue (also wenn schon, denn schon, gelle) und als letztes Lied vor Segen, Hallelujah und Amen sangen wir dann „Glorious Things of Thee Are Spoken“ (Austrian Hymn) und wir konnten auch so richtig lautstark mitsingen, denn die Melodie der „Austrian Hymn“ war uns mehr als vertraut …es war die Melodie der deutschen Nationalhyme (!!!!) Jawoll ja – richtig gelesen – also haben wir halt zwar etwas verdutzt dreinschauend aber im guter Kenntnis der Melodie „Glorious Things of Thee Are Spoken“ schön brav mitgesungen.

Dann gab es mal wieder ein wirklich aussergewöhnliches Erlebnis: ein Besuch im Atelier bei Jean-Claude und Christo. Mitten in Soho in einem Haus wo man – wenn man nicht wüsste wer dort wohnt, wahrscheinlich Angst hätte dort überhaupt sich reinzutrauen. Jedenfalls wurde uns da das neue Projekt vorgestellt – die Überspannung des Colorado River (in 2010) auf 60 km Länge !

Und man glaubt kaum an was für Dinge da so gedacht bzw. was alles berücksichtigt werden muss …

Dann gabs mal wieder einen Musical-Besuch: das Monty-Python Musical SPAMALOT (siehe gesonderten Eintrag)

Das war’s in aller Kürze. Einen gesonderten Eintrag zum Thema Silvester gibt’s dann noch nächste Woche …

So stay tuned – that;s my New York state of mind.

Alles Liebe und bis bald.
Euer Peter

Thursday, December 07, 2006

SPAMALOT Musical Review - Update

Donnerstag, 7. December 2006
Spamalot
(Shubert Theatre, 225 West 44th Street)

Basis des Musicals ist der Monty Python Film "Die Ritter der Kokosnuss" (engl. "the Holy Grail") und es wird sich auch streng an die filmische Vorlage gehalten - was allerdings nicht fehlen darf und somit hineingemogelt wurde, ist "Always look on the bright side of life" (aus dem anderen Monty Python Film "Das Leben des Brian"). Die Show erhielt gleich in ihrem ersten Jahr 3 Tony Awards (= der Oscar für die Musicalwelt).

Story: King Arthur macht sich auf die Suche nach dem Heiligen Gral unterstützt von seinen Rittern der Tafelrunde und muss sich natürlich einigen Herausforderungen stellen, wie z.B. Killer-Kannichen oder auch die Ritter, die Nie sagen ... more infos.
Wer in der Musical und Opernwelt ein wenig bewandert ist, wird auch jede Menge Parodien und Anlehungen finden bzw. musikalisch heraushören können. Wir haben erkannt z.B. West Side Story, The Producers, Anatevka und Phantom of the Opera (aber wahrscheinlich war das nur ein Bruchteil dessen, was dort tatsächlich verwendet wurde). Für Monty Python Fans ein absolutes Muss - und die Lacher sind garantiert - zum prinzipiellen Verständnis ist es allerdings von Vorteil wenn man den Film schon gesehen hat und im Groben weiss worum es geht.
Die Broadway-Premiere war am 17. März 2005

Bewertung: 4 Stars (von 5) auf meiner Musical-Star-Happiness-Skala

vergangene Musical Reviews findet Ihr unter: Peter's Musical und Theater Reviews

Saturday, October 07, 2006

Ein ganz normaler Samstagmorgen in New York ...

... oder Hollywood is here.

Tja, wer ein Leser meines Tagebuchs der ersten Stunde ist, weiss natürlich, dass wir an einer vielbefahrenen Strasse wohnen, und dass es mit dem Strassenlärm so eine Sache ist.

(Siehe dazu auch mein erstes Tagebuch vom November 2005 Punkt 6)

Gestern kam unser Landlord (=Vermieter) Dennis Reynolds, der gleichzeitig auch der Besitzer des Pubs ist, über dem wir wohnen und meinte, dass es am Samstag wohl etwas lauter werden würde, weil er Renovierungsarbeiten an der Aussenfassade in Auftrag gegeben hatte. Arbeitsbeginn: Samstag 7.00 am !!!

Okay, okay, mal wieder nix mit ausschlafen !!!

Doch weit gefehlt!

Es ging erst so gegen 8.30 am los, als ein Typ mit Megaphon und mit Skates, die Strasse auf und ab fuhr und unverständliche Kommandos in sein Megaphon und uns damit aus dem Bett brüllte.
(Uns, heisst in diesem Falle, mich und meinen Bruder Joerg samt Freundin Simona, die gerade heir bei uns auf New York Stippvisite sind)

UND ??????

Tja, UNSERE Strasse war gesperrt und in ein Filmset für den neuen Will Smith Film "I Am Legend" umgebaut worden. Der ganze Strassenrand gesäumt mit angeschwärzten Autos, zwei ausgebrannten Bussen und einer ganzen Menge wichtiger Leute am Set.

Und immer wenn es hiess: "40 seconds away. Everybody hide!", sind wir natürlich ans Fenster gesprungen um einen roten Sportwagen vorbeifahren zu sehen. Und das wiederholte sich dann im Viertelstunden-Rhythmus für die nächsten 3 Stunden.

Tja und jetzt (12 pm) ist entweder Mittagspause - alle sind weg - aber die hoechst gefährlich aussehenden angeschwärzten Autos stehen noch da. Bin mal gespannt, ob das heute nachmittag noch weiter geht.

Und es versteht sich von selbst, dass ich mir den Film im Kino ansehen werde, und wie ein Luchs aufpassen werde, ob man in der Szene mit dem roten Sportwagen, irgendwo im Hintergrund 3 "Krauts" sieht, die ihre Nasen an der Fensterscheibe plattdrücken :-))))

Infos zum dem Film: "I Am Legend":

6 Monate Drehzeit für den Sci-Fi-Actioner mit Will Smith (vom 23. September bis zum 31. März in New York)

Laut Production Weekly plant Warner Bros. eine über sechs Monate andauernde Drehzeit für ihren Sci-Fi-Actioner I Am Legend mit Superstar Will Smith (The Pursuit of Happyness) in der Hauptrolle. Basierend auf dem Buch von Richard Matheson und inszeniert von Constantine-Regisseur Francis Lawrence wird der Streifen vom 23. September 2006 bis zum 31. März 2007 in New York gedreht.Smith wird darin Robert Neville spielen, den letzten lebenden Mann auf Erden. Jeder andere auf der Welt, egal ob Mann, Frau oder Kind, ist zum Vampir geworden und dürstet nach Nevilles Blut. Am Tag ist Neville der Jäger, des Nachts verbarrikadiert er sich und betet für den Sonnenaufgang.

Der 21. November 2007 ist nach wie vor als US-Starttermin vorgesehen.