Saturday, November 14, 2009

Peter's NYC (now CA) Tagebuch - Sonderausgabe Fitness-Studio

Nachdem sich sowohl bei Gaby als auch bei mir schon der amerikanische Burgerlook anfängt durchzusetzen - wa soviel heisst wir haben zuviel Pizza, Pasta, Burger auf den Rippen haben wir uns diese Woche bei uns gegenüber im 24hr-Fitness angemeldet.

Und wer es glaubt oder nicht, bei mir ist es jetzt schon der dritte Anlauf mich im sehr komplexen amerikanischen Fitness- System, welches sich DRAMATISCH vom deutschen unterscheidet zurechtzufinden.

Und wer über die Jahre meine Tagebuch-Einträge verfolgt hat, der wird wissen, dass ich misslich versagt habe ....und jetzt bereits zum DRITTEN Mal.

Wer sich nicht mehr so recht erinnern mag, der möge kurz nochmal in der Lasche "Tagebuch" die beiden Beiträge:
- Issue 01/2006 vom 07-02-2006 (Nr 3) und
- Issue 02/2006 vom 31-03-2006 (Nr 5) und
nachlesen.

Und dann kann's ja losgehen - wir starteten am Dienstag mit Laufband und Cycling (und liessen die klassischen Mucki-Gerate noch aus). Jetzt am gestrigen Freitag wurden wir mutiger und Gaby wagte sich in die Zumba-Stunde (was wohl eine Wortschöpfung aus Zombie-Aerobic-Samba, oder so was in der Art sein sollte.). Jedenfalls waren dort ca 40 deutlich übergewichtiger weiblicher kaliforinscher "Zombies' und 1 Mann .....

.... Ne ne ne - weit gefehlt, das war nicht ICH !!!

Ich guckte nur für 2 Minuten durch die Scheibe und begab mich dann zu meinem eigenen Work-out - in den Wet-Bereich und dort in den Lap-Pool zum Bahnenschwimmen.

Naja, jedenfalls die einzige Lesson-Learned die sich aus meinen ersten Besuchen vor über 3 Jahren tief in mein Gehirn eingebrannt hat, ist Speedo-Badehosen können zum Rausschmiss aus dem ehrenwerten Etablissement führen.

Ich also ausgestattet mit meiner neuen Adidas-Hotpant-Schwimmhose aus der zugegebenermassen der nun vorhandene kleine Bierbauch drüberhängt - hinein in das Schwimmbecken und mal flott 1000 m durchgeschwommen.

Zum entspannen - und weil ich auch noch ein wenig Zeit hatte bis Gaby's Zumba-Stunde um war - habe ich mich dann in den Whirlpool (der hier Jacuzzi heisst) gesetzt.

Und zwar mit Blick auf die direkt daneben liegende Sauna, die erstaunlicherweise als Co-Ed (also ein Männlein-Weiblein Gemischtsauna) angelegt ist - was ohnehin schon sehr erstaunlich ist, da sonst hier in den USA der Männer und Frauen-Bereich streng getrennt ist.

Jetzt kommt's und ich bitte festzuhalten, das ist WIRKLICH passiert - ich war nicht unter Drogen, Alkohol oder vom Schiwmmen so erschöpft, dass ich halluziniere.

Die Sauna-Tür öffnet sich und heraus kommt eine Frau mittleren Alters in Shorts und T-Shirt - AUS DER SAUNA !!!

Ok, dachte ich, mit dem Co-Ed ist es also nicht soweit her - hier muss man also mit Höschen und T-Shirt in die Sauna.

Doch weit gefehlt, nach weiteren 5 Minuten kam ein junges Paärchen - so Mitte 20 - aus der Sauna heraus - und wie nicht anders zu erwarten mit Shorts und T-Shirts ....

... und Sneakers incl. Socken - WAAAAAAAAAAAAAAAAAAS ????

Und zu allen Ueberfluss hatte der Typ auch noch seine Baseball-Cap auf !!!!

IN DER SAUNA - mit Klamotten, Schuhen, Socken und Baseball-Cap.

Mein alter Spezl Asterix würde da sagen: Die spinnen, die Amis.
Und in diesem Falle gilt wohl eindeutig - Recht hat er.

Sunday, November 08, 2009

Happy Pride in Palm Springs


Tja den Umzug haben wir hinter uns gebracht und sind zurück in Palm Springs / Indio.

Deses Wochenende - am Sonntag den 8. November hiess es dann "Happy Pride". Schwule und Lesben aus ganz Kalifornien sind nach Palm Springs gekommen um hier ihre Gleichheit / Andersartigkeit zu feiern.

Ok, zugegebenermassen war der Männeranteil an diesem Wochenende extrem hoch - oder sollte ich lieber sagen der Frauenanteil ?????

Hier einige Impressionen:



























































Friday, October 30, 2009

Last Exit to Brooklyn




Nach nunmehr insgesamt 4 Jahren in den USA und natürlich auch in Big Apple, hiess es am Freitag den 30. Oktober 2009 - Last Exit Brooklyn.
Mein "Vermieter" Carsten und ich räumten unsere Wohnung in Greenpoint Brooklyn.



Nicht jedoch ohne vorher noch unser "Brooklyn-Galgenmahl" in einer peruanischen Kneipe zu begehen ...


... und dann hiess es "Welcomoe back to Manhattan" !!!!!!









Thursday, October 29, 2009

Taxi fahren in NYC - für Insider ONLY !!!

Also gleich mal vorne weg - ich bin kein Rassist ....

.... ABER ....

... wer sich schon mal in ein klassisches gelbes New York City Taxi gesetzt hat, hat sich vielleicht vor die gleiche Fragestellung gesetzt gesehen wie ich mir (und das nun schon seit vier Jahren).

Bekanntlich sind ja alle new-yorkinischen Taxi fest in der Hand der indischen Turban-Mafia, was nicht selten dazu führt, wenn man insbesondere an JFK in ein Taxi steigt und vermeldet man möge doch bitte nach Greenpoint Brooklyn chauffiert werden, man folgendes als Antwort hört:

"Wohin du wollle - isse in Mahnhaatan?" - und das mit der näselnden, leicht erhöhten und immer etwas zu schnell sprechenden Stimme, an der man sofort das typische Turban-Mafia-Englisch erkennt.

Häh ????

Bin ich jetzt hier der Auslander, oder was ?

G - R - E - E - N - P - O - I - N - T - B - R - O - O - K - L- Y- N .... und schon befinde ich mich mitten in dem Erklärungswahnsinn dem "ortskundigen" Taxi-Mafiosi den Weg zu erklären.

Und dann die am meisten brennende Frage. Egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit man ein New York Taxi besteigt, der Turban-Cab-Man ist IMMER, und wenn ich schreibe IMMER, dann meine ich auch IMMER (!!!) am Telefon !!!

Jawohl - am Telefon. Die Frage ist nur am Telefon - mit wem bitte schön ? Mit wem zum Teufel nochmal telefonieren die indischen Taxifahrer mitten in der Nacht um 4.30 Uhr ????
Und selbstverständlich wird ohne Unterlass geredet und geredet und geredet - was gäbe ich in einer solchen Situation dafuer Hindi zu können :-).

Wer mir hier eine plausible Erklärung liefern kann, der bin ich bis an mein Lebensende dankbar.

Richtig ärgerlich wird es dann nur, wenn die mafioese Telefongefaselei den Taxi-Turban ganz vergessen laesst, dass er auch Fahrgäste bei sich hat. So auch gestern Nacht (oder besser Morgen) auf dem Heimweg von unserer Night-Out in Manhattan. Fast schon zuhause angekommen, vermelde ich bei unserem Turban:

"A right turn a the next spotlight, please."

Wir nähern uns der Abzweigung in unsere Strasse und der dazugehörigen Ampel und so rein sicherheitshalber vermelde ich nochmal:

"The next right, please."

Ach ja, falls ich es noch nicht bemerkt hatte, selbstredend ist unser Taxi-Turban am Telefon (und wir schreiben Samstag morgen 1.48 Uhr - also mitten in der Nacht).
Wir nähern uns mit atemberaubender Geschwindigkeit der Kreuzung und - schwupps sind wir auch schon drüber.

Ich - zugegebenermassen nicht mehr wirklich nüchtern - stecke meinen Kopf durch die kleine Oeffnung zwischen Rückbank und Fahrersitz und brülle ihm ins Ohr.

"STOPPPPP"

Wir stehen, steigen aus und als ich mich erdreiste dem Taxi-Faseler kein Trinkgeld zu geben, begleiten uns auch noch die indisch-mafiösen Schimpfwörter nach Hause.

Und hier ist der Beweis (siehe Viedo) ... ich glaube das war der Kerl von letzter Nacht .....

... und wie ich vermutet hatte er ist mit all seinen Brüdern und Vettern und Onkeln nach New York City gekommen und alle haben sich in das Taxi-Turban-Mafiosi-Monopol eingespeist ...

Saturday, October 10, 2009

In 80 Tagen um die Welt ... oder wie weit schafft man es in 9 Tagen ???

Tja, meine Lieben ganz im Sinne von Jules Verne's in 80 Tagen um die Welt habe ich mich auch auf die Socken gemacht.

Mein Reise-Tagebuch:

Freitag, 2. Oktober
Flug 1 - New York City - Mineapolis
(zurückgelegt 698 Kilometer)

Ankunft 10 am EDT
Abflug New York City .... und nach 2 Stunden mussten wir wegen verklemmter Bremsklappe eine Notlandung in Detroit hinlegen, und obwohl der Kapitaen nur gesagt hat wir schaffen es nicht bis Minneapolis, weil er wegen der verklemmten Bremsklappe langsamer fliegen muss und deswegen der Sprit nicht reichen wird.

Dennoch waren als wir landeten (ohne Probleme übrigens) die gesamte Flughafen-Feuerwehr am Rollfeld. Aha - auch schoen !!!

Flug 2 - Detroit - Mineapolis
(insgesamt zurückgelegte 1435 Kilometer)

Ankunft 12 pm CDT
Nach gut einer Stunde gings dann weiter nach Minneapolis.

Flug 3 - Mineapolis - San Francisco
(zurückgelegte 2198 km / Total: 3633 km)

Ankunft 4 pm EDT
Am Flughafen in San Francisco angekommen - dem Ziel der heutigen Reise - hatte ich dann in der United Buisness Lounge mein Job-Interview ....

Flug 4 - San Francisco - New York City
(zurückgelegte 3583 km / Total: 7216 km)

Ankunft 7 am EDT (am Samstag morgen)
... und dann hiess es auch schon per Red-Eye overnight zurück nach NYC .... Ankunft 7am mit ca. 2-3 Stunden Schlafzeit im Flieger.
Wer nun denkt, dass nach zurückgelegten 7216 km in knapp 24 Stunden nun Entspannung angesagt war hat sich getaeuscht.

8.30 am war ich zuhause im Apartment in Brooklyn, Duschen, Waesche waschen, Koffer packen und um 3 pm ging's wieder raus Richtung JFK ....

Samstag 3. Oktober - Tag 2
Flug 5 - New York City - Zürich
(6310 km / Total: 13,526 km)
Ankunft 6.00 MEZ (am Sonntag morgen)

... und dort gleich in den naeschten Red-Eye in Richtung Italia mit Stop-Over in Zürich.

Sonntag 4. Oktober - Tag 3
Zürich - Mailand
(203 km / Total: 13,729 km)

Ankunft 14.00 MEZ
... und da wir (wie so oft) erst mit 2 Stunden Wartezeit in NYC losgekommen waren, habe ich NATüRLICH meinen Anschlussflug verpasst und der naechste wuerde erst in 8 Stunden sein.

Nee, nee, nee - also musste eine andere Loesung her, die da hiess mit dem Zug (nochmal 2 1/2 Stunden) auf nach Milano !!!
Und nach nunmehr zwei hintereinander-verbrachten Naechten in Flugzeugen plus jetzt einer Zeitverschiebung, brachte ich auch diese 2 1/2 Stunden Zugfahrt im abgef****ten Wachkoma hinter mich.

Dort verbrachte ich dann den Montagmorgen mit meinen italienischen Geschaeftspartnern und konnte dann immerhin noch den Nachmittag nutzen um mir ein wenig Mailand anzuschauen.




Dienstag 6. Oktober - Tag 5
Flug 6: Mailand - Zürich
(203 km / Total: 13,932 km)
Ankunft 11.00 MEZ
Stopover !!!


Flug 7: Zürich - NYC
(6310 km / Total: 20,242 km)
Ankunft 4 pm PDT

Back to America !!!

Ich kam dann mal so gegen 6 pm zuhause in Brooklyn an um mich erneut der gleichen Prozedur zu unterziehen: Duschen, Waesche waschen und erneut Koffer umpacken, denn nach einer nur sehr kurzen Nacht (der Wecker ging um 4 am morgens) hiess:

VEGAS, BABY.

Mittwoch 7. Oktober - Tag 6
Flug 8 + 9: NYC- Philadelphia - Las Vegas
(3600 km / Total: 23,842 km)
Ankunft 4 pm PDT

Und noch ein Tag verbracht auf Flughaefen und Flugzeugen ...

... Donnerstag und Freitag blieb dann ein wenig Zeit zum Luftholen - VEGAS, BABY.

.... und FINALLY.

Samstag 10. Oktober - Tag 9
Flug 10 + 11: Las Vegas - Denver - NYC
(3600 km / Total: 28,442 km)
Ankunft 4 pm PDT

Ausser dass ich wieder mal um 5 am aufstehen musste, ging es dann zurück nach New York.

Zugegebenermassen eine Reise um die Erde (40,024 km) habe ich mit meinen zurückgelgeten 28,442 dann doch nicht geschafft. Aber dies immerhin in 11 Flügen in nur 9 Tagen.

Und nun ???

SCHLAFEN - SCHLAFEN - SCHLAFEN !!!

Tuesday, May 12, 2009

Peter's Musical und Theater Reviews

Hier gibt es eine Übersicht aller meiner Musical- , Theater- und Opernbesuche in der Kulturhauptstadt New York.

Jeweils einschliesslich einer kurzen Inhaltsbeschreibung und einer Bewertung auf meiner 5-skaligen Musical-Star-Happiness-Skala:
5 Stars = Weltklasse!
4 Stars = Spitzenklasse!
3 Stars = Nette Unterhaltung!
2 Stars = Nicht sehenswert!
1 Star = Rausgeschmissenes Geld!

Review Overview:
a) Musicals
- Menopause (Palm Springs) (12.03.2011)
- West Side Story (28.10.2009)
- Evita (Palm Desert, CA) (10.02.2009)
- Mary Poppins (31.12.2008)
- Young Frankenstein (xx.11.2008)
- The Lion King (15.05.2008)
- Coram Boy (25.04.2007)
- Les Miz (14.03.2007)
- Phantom (die Zweite) (12.02.2007)
- Spamalot (07.12.2006)
- Hairspray (03.09.2006)
- The Producers (01.09.2006)
- The Light in the Piazza (30.05.2006)
- Beauty and the Beast (24.05.2006)
- Mamma Mia (27.04.2006)
- The Phantom of the Opera (06.12.2005)
- Beauty and the Beast (22.10.2005)
- Chicago (04.09.2005)

b) Oper und Theater
- Il truco in Italy (LA Opera, 10.03.2011)
- Die Meistersinger von Nuernberg (13.03.2007)
- Mother Courage and her Children (27.08.2006)
- Tosca (11.05.2006)
- Rigoletto (01.02.2006)
- Die Zauberflöte (30.01.2006)

c) Konzerte & Shows
- David Copperfield (An Intimate Night with David) (Palm Desert, CA) (12.05.2009)
- Chris Angel with his Cirque de Soleil Show BELIEVE (Las Vegas) (03.02.2009)
- Michael Buble (at Radio City Musical Hall) (31.07.2007)
- Linda Ronstadt (02.06.2006)
- Michael Buble (04.03.2006)
- Blue Man Group (05.02.2006)
- New York Philharmonics (26.11.2005)
(Berceuse for Dresden, Schumann, Dvorak)

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Dienstag, 12. Mai 2009
An Intimate Night with David Copperfield
(McCallum Theatre, Palm Desert, CA)

Ganz im Gegensatz zu Chris Angel, war dann der Altmeister der Zauberkunst, welchen wir das Glück hatten ganz in unserer Nähe sehen zu können. DAVID COPPERFIELD tourt mit seiner Show "An Intimate Night with David Copperfield" nicht nur in Las Vegas, Sidney und Melbourne, NEIN, er kam auch hier in die Wüste Kaliforniens und gab drei Vorstellungen in Palm Desert - was faktisch ca. 10 Minuten von unserem Haus hier entfernt ist. Mit einem Spottpreis von nur $60.00 pro Ticket, duerften wir in der Zeiten Reihe sitzen und waren sozusagen hautnah dabei ...

Auch wenn meine eigenen Zauberversuche aus Kindertagen schon etwas her sind, waren die Tricks des Meisters alller Magier schon atemberaubend.

Alles in allem ein im wahsten Sinne des Wortes ein zauberhafter und atemberaubender Abend.



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Dienstag, 3. Februar 2009
BELIEVE - A Cirque de Soleil Show with Chris Angel
(LUXOR, Las Vegas, NV)



Chris Angel, einer der Newcomer in der Magier-Regie, der zumindest hier in den USA ziemliches Aufsehen erregt und auch seine eigene Fernsehshow hat. Grund genug seine Show, die auch als Cirque de Soleil promotet wird in Las Vegas anzuschauen.

Die Show hat ein zweigeteiltes Rating verdient bzw. nicht verdient, der "Cirque de Soliel Part", also die fantasievollen Kostüme und die Tanznummer waren wirklich sehenswert. Chris Angel und seine Zaubertricks waren leider miserabl und selbst fuer den Laien durchschaubar.

In Summe ein eher traurige Verantaltung, die nie und nimmer das Geld wert war.

Bewertung: 1 Star (von 5) auf meiner Musical-Star-Happiness-Skala


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Donnerstag, 15. Mai 2008
The Lion King
(Minskoff Theatre, 45th Street and Broadway)


Wer kennt sie nicht - die Geschichte von Simba dem kleinen putzigen Löwen, der seinen eigenen "Circle of Life" durchlebt und (natürlich) zum Happy End als ausgewachsener Löwe sein Rudel rettet und selbst der Lion King wird.


Welches Musical könnte besser geeignet sein um es mit meinem Patensohn Pierre (siehe Bild) anzusehen, der seinen Patenonkel auch fast 2 1/2 Jahre nicht gesehen hatte. Gesagt- getan.

Und wie so oft, zeigte der Broadway seine Extraklasse. Leider waren gesanglich ein paar wenige Rollen mit der Zweitbesetzung unterwegs - was dem geübten Musicalbesucher nicht entgeht. Es tat der überdurchschnittlichen Vorstellung allerdings keinen Abbruch. Bühnenbild, Kostüme und insbesondere die Inszenierung waren der HAMMER. Und Pierre und ich waren uns auch nach der Vorstellung einig - die beste Szene des Musicals war eindeutig, als Simba's Vater in den Weiten der Savanne von einer Gnu-Herde überrannt wird.

Bewertung: 5 Stars (von 5) auf meiner Musical-Star-Happiness-Skala

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Donnerstag, 7. December 2006
Spamalot
(Shubert Theatre, 225 West 44th Street)

Basis des Musicals ist der Monty Python Film "Die Ritter der Kokosnuss" (engl. "the Holy Grail") und es wird sich auch streng an die filmische Vorlage gehalten - was allerdings nicht fehlen darf und somit hineingemogelt wurde, ist "Always look on the bright side of life" (aus dem anderen Monty Python Film "Das Leben des Brian"). Die Show erhielt gleich in ihrem ersten Jahr 3 Tony Awards (= der Oscar für die Musicalwelt).

Story: King Arthur macht sich auf die Suche nach dem Heiligen Gral unterstützt von seinen Rittern der Tafelrunde und muss sich natürlich einigen Herausforderungen stellen, wie z.B. Killer-Kannichen oder auch die Ritter, die Nie sagen ... more infos.
Wer in der Musical und Opernwelt ein wenig bewandert ist, wird auch jede Menge Parodien und Anlehungen finden bzw. musikalisch heraushören können. Wir haben erkannt z.B. West Side Story, The Producers, Anatevka und Phantom of the Opera (aber wahrscheinlich war das nur ein Bruchteil dessen, was dort tatsächlich verwendet wurde). Für Monty Python Fans ein absolutes Muss - und die Lacher sind garantiert - zum prinzipiellen Verständnis ist es allerdings von Vorteil wenn man den Film schon gesehen hat und im Groben weiss worum es geht.
Die Broadway-Premiere war am 17. März 2005

Bewertung: 4 Stars (von 5) auf meiner Musical-Star-Happiness-Skala

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Sonntag, 3. September 2006
Hairspray
(Neil Simon Theatre, 52nd Street)

Mehr aus Verlegenheit ging es am Sonntag in das Musical Hairspray (andere Tickets für unsere Prio 1 Musicals gebs leider nicht). Doch es hat sich auf alle Fälle gelohnt.

Story:
Ganz einfach. Es geht um die Wahl der "Miss Teenage Hairspray Baltimore 1962". Damit erschliesst sich auch das meiste andere - schmissige, eingängige Musical-Nummern auf Basis des gleichnamigen Films von 1988, in dem damals "Divine" mitspielte. Ein Feuerwerk aus Farben, Kostümen und Frisuren. Musik sehr ähnlich wie GREASE. Jede Menge richitg schöne Lacher. Ein rundum gelungenes Musical-Erlebnis (und deutlich mehr als wir erwartet hatten.). Die Broadway-Premiere war 2002 (seitdem open run)

Bewertung: 4 Stars (von 5) auf meiner Musical-Star-Happiness-Skala

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Freitag, 1. September 2006
The Producers(St. James Theatre, 44th Street)

Ein aus deutscher Sicht überaus interessantes Musical aus der satirischen Feder von Mel Brooks auf Basis seines Films von 1968.

Story: Ein erfolgloser Broadway-Produzent und ein frustrierter Buchhalter, schliessen sich zusammen, um das schlechteste Musical aller Zeiten zu produzieren und dann mit den Premieren-Einnahmen nach Rio zu türmen. Titel des Musicals "Springtime für Hitler". Es geht um eine Dritte-Reich und Hitler-Parodie vom allerfeinsten. Skurile Lacher am Fliessband (die Amis im Publikum haben sich weggeschmissen vor Lachen - und ich auch !), ein schwuler Hitler und richtig eingehende Ohrwürmer, wie "Springtime for Hitler" (das sich momentan dauernd vor mich hinsummselt).
Ein absolutes Muss bei einem New York Besuch (gerade als Deutscher !)
Die Broadway-Premiere war am 19. April 2001 (seitdem open run)

Bewertung: 5 Stars (von 5) auf meiner Musical-Star-Happiness-Skala.
The Producer's web site

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Samstag, 22. Oktober 2005 und Mittwoch, 24. Mai 2006
Beauty and the Beast
(Lunt-Fontanne Theatre, 46th Street)

Eines meiner absoluten Lieblings-Musicals aus dem Hause Disney. Deswegen war ich ja auch gleich 2x drin.
Story: Auch die Geschichte ist ein klassisches Märchen-Setting. Belle, ein junges Mädchen vom Land landet auf der Suche nach Ihrem verschwundenen Vater im Schloss des Biestes - der natürlich - wie sollte es auch anders sein - ein verwunschener Prinz ist. Genauso klassisch geht es auch weiter: Nach den obligatorischen Wirren und Verwirrungen lernen sich die beiden lieben und schliesslich wird das Biest durch die "true love" von Belle wieder zurückverwandelt. Happy Ending garantiert.

Wem das klassische Märchen-Setting nicht too much ist, dann ist das der ultimate Musical-Tipp für Jung und Alt. Und aus meiner Sicht das beste Musical, das ich bisher überhaupt gesehen habe: Bühnenbild, Beleuchtung und die Darsteller waren fantastisch und kaum noch übertreffbar.
Die Broadway-Premiere war am 18. April 1996 (seitdem open run)

Bewertung: 5 Stars (von 5) auf meiner Musical-Star-Happiness-Skala

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rest to come !!!
ä ö ü

Thursday, January 01, 2009

Anything Can Happen - New Year's Eve 2008

Anything can happen - nichts koennte wohl besser beschreiben wie das Jahr 2008 fuer mich gelaufen ist ...

Doch erst mal alles der Reihe nach. Gerade aus Deutschland zurueck, hatten wir nicht so wirklich einen Plan fuer Silvester.

So beschlossen wir kurzerhand uns das Broadway-Musical "Mary Poppins" anzusehen und durften in der 2pm-Nachmittagvorstellung ein "Supercalifragilisticexpialidocious"-Spektakel miterleben ...

Und insbesondere die Lyrics des Songs "Anything Can Happen" haben mir es angetan um mein Motto auch fuer 2009 zu werden:

"Anything can happen, if you let it
sometimes things are difficult
but you can bet, it doesn't have to be

Won't know a challenge until you've met it
Broaden Your Horizon, Open different doors.
You may find a you there that you never knew was yours
Raise the curtain things you thought impossible.
Chase your dreams you won't regret it

Anything can happen, if you let it"

Anything Can Happen - The Song




In der Version die ich hier eingebunden habe, spielt und singt Ashley Brown die Rolle der Mary Poppins (in der gestrigen Vorstellung die wir gesehen haben wurde Mary Poppins von Scarlett Strallen gespielt, die auch im Londoner West End diese Rolle ueber 2 Jahre spielte, bevor sie nach New York City an den Broadway kam).

Ich muss jedoch gestehen ein absoluter Fan von Ashley Brown zu sein, die ich zum ersten Mal in der Rolle der "Belle" in "Beauty and the Beast" vor gut 2 Jahren sah, als sie dort ihr Broadway Debut gab. Von all den Musicals, die ich hier am Broadway sehen konnte, ist Ashley Brown, die mit Ihren 27 Jahren wohl noch als Nachwuchstalent gilt, fuer mich die beste weibliche Musicalstimme, die ich bisher hier am Broadway zu hoeren bekam.

Scenes from Mary Poppins

Sunday, November 30, 2008

Die Welt der Amerikaner - not invented here ...

Immer mal wieder stoesst man ganz unvermittelt auf die Weltsicht der Amerikaner.
Hier ein Beispiel aus dem Editorial des Magazins "DieselProgress":

Americans rarely take kindly to suggestions from other countries about what we do, or how we think about things. If you wanna get taken off every Christmas party list this season, start a conversation with, "You know, I think the French are right about …"

It doesn’t matter what the rest of the sentence is. The answer will be, "Well, why don’t you move to damn France then if you like them so much."

Funny stuff. Especially since American government, food, dress, the whole broadly defined "culture" takes a little bit from England, some from France (sorry), Germany, a lot from Mexico and the Latin cultures. There’s some Asian, African and Middle Eastern stuff in there as well.
Virtually every corner of the world has a cultural slice of that unique group called Americans. Maybe more than any other collection of people around the globe we represent the best (and some of the worst) from a whole lot of different cultures.

Und insbesondere dieser letzte Satz zeigt sehr deutlich das Selbstverstaendins der Amerikaner.
Und das lasse ich an deser Stelle unkommentiert :-)

Sunday, November 02, 2008

Vote - vote - vote for President - UPDATE

Und so schnell geht es ... die Dinge ueberschlagen sich ...

Source: CNNBC: "Obama's Loss Traced To Peter B."
Watch it here:
http://www.cnnbcvideo.com/index.html?nid=HBtdV1X4gRvBwl.DlCtAVDg5MDczMjY-&referred_by=13567001-Or5UxWx

Saturday, November 01, 2008

Vote - vote - vote for President


Und dann hier noch eine Eilmeldung ...

Nachdem die Wahl zwischen Obama und McCain, ja wohl jedem zu Halse raushaengt,
habe ich mich der folgenden Initiative angeschlosen.

Und daher die dringende Bitte um Unterstuetzung: Vote, vote vote ...

http://www.inews3.com/topstory.php?id=50657465727c427275656e6b65

Link clicken und dann auf das Video clicken.

Danke !!!

E Viva Hollywood

Unverhofft kommt oft ...
Wir sitzen gerade auf dem Flughafen LAX (Los Angeles) auf dem Weg von Palm Springs to New York City und wenn es dicke kommt, dann kommt es so richtig dicke.

Unser Flieger von LAX nach NYC (wir waren schon drin) musste wegen technischer Probleme, aufgegeben werden, unser Ersatzflugzeug - nachdem es ueber eine Stunde dauerte die Bordverpflegung von Flugzeug 1 zu Flugzeug 2 zu transportieren - wurde danach wegen technischer Probleme in den Hangar gefahren.

Schliesslich nach 4 1/2 Stunden war dann Flieger 3 bereit zum Einsteigen

E Viva los Estados Unidos !!!

Was bleibt einem uebrig als alles mit Gleichmut zu ertragen und sich mit seiner Umgebung und seinen Leidensgenossen zu beschaeftigen, die mit uns das gleiche Schicksal teilen.

Und siehe Gaby hat dann doch diesen Mitreisenden entdeckt, den wir nach ca. 15 Minuten zuordnen konnten ... und die unmittelbare Internet-Recherche ergab ... es handelt sich um Adrian Grenier, der als Nate, den Freund von Anne Hathaway in "The Devil wears Prada" spielte.

Nachdem ich schon lange niemanden aus der VIP scene gesehen hatte, hiess es somit:

E Viva Hollywood !!!

Habemus Casam !

Nach den ersten ernsthaften Besichtigungen im Juni diesen Jahres und der langen Prozedur sich als Auslaender der amerikanischen Buerokratie zu unterwerfen, war es dann am 29. Oktober soweit:

HABEMUS CASAM !



Was natuerlich soviel heisst wie: Etz hammer a Haus !!

So wie es aussieht werden wir jetzt hier in der Hitze der kalifornischen Wueste heimisch werden und die naeschten Wochen damit beschaeftigt sein, unser Haus einzurichten um es unser Heim werden zu lassen.

P.S. Am kommenden Montag (November 3, 2008) beginnt der Aushub unseres Pools :-)

Papa ante Portas

Nachdem ich jetzt schon fast 1 1/2 Jahre hier in Kalifornien unterwegs bin, wurde es auch langsam Zeit dass meine Eltern sich auf den langen, muehseligen Weg hierher begeben um ihren Sohnemann man wieder "live" zu sehen.
Nach einem Anlass musste da nicht lange gesucht werden. Der 70. Geburtstag meines Dad's im August diesen Jahres wurde kurzerhand genutzt und als Familiengeschenk eine Reise nach Kalifornien ausgeguckt.

Mitte September war es dann soweit, fast 3 Wochen in der Sonne Kaliforniens und das bei meist ueber 40 Grad liess manche Unternehmung eher kurz ausfallen.

Doch beim genauen Betrachten der Bilder laesst sich zweifelsohne feststellen, der Apfel faellt nicht weit vom Stamm. Und die Hoffnung dass der Schalk in meinem Nacken wird sich wohl nicht von der Altersweisheit besiegen lassen :-)

Wednesday, August 27, 2008

Driving in Mexifornia

- The News in America's 2029


Nachdem heute Hillary Clinton auf der Democratic Convention den Weg fuer Barack Obama geebnet hat .... scheint wohl langsam alles klar zu sein.

(Zumindest fuer die Demokraten :-)

Ich habe ebenfalls HEUTE (Aug. 26, 2008) meinen Weg nach Mexifornia geebnet und den ersten Teil der kalifornischen Fuehrerscheinpruefung hinter mich gebracht. 36 Multiple-Choice Fragen - mit erlaubten 6 falschen Antworten, bin ich mit 4 falschen Antworten so gerade durchgerutscht.

Hier z.B. die Frage 12:
"If your cell phone rings while you are driving and you do not have a hands-free device, you should:"
a) Answer the call becuase it may be an emergency
b) Let the call go to the voice mail
c) IMMEDIATELY pull off the road and answer the call

Hhhhhhmmmm - was mag wohl die Antwort sein ???

Jedenfalls - musste ich vorher noch fast 2 Stunden zu warten und hatte kurz Zeit die Zeitung mit den News von 2029 durchzublaettern - hier meine Favourites:

- Ozone created by electric cars now killing millions in the seventh largest country in the world, Mexifornia , formerly known as California . . White minorities still trying to have English recognized as Mexifornia's third language ...

- Castro finally dies at age 112; Cuban cigars can now be imported legally, but President Chelsea Clinton has banned all smoking.

- George Z. Bush says he will run for President in 2036.

- France pleads for global help after being taken over by Jamaica. No other country comes forward to help the beleaguered nation!

- 85-year $75.8 billion study: Diet and exercise is the key to weight loss.

- Average weight of Americans drops to 250 lbs.

- Global cooling blamed for citrus crop failure for third consecutive year in Mexifornia and Florexico.

- Japanese scientists have created a camera with such a fast shutter speed they now can photograph a woman with her mouth shut.

- Abortion clinics now available in every High School in United States .

- Senate still blocking drilling in ANWR even though gas is selling for 4532 Pesos per liter and gas stations are only open on Tuesdays and Fridays.

- Florexico voters still having trouble with voting machines

Tja, time will tell .....

Tuesday, August 19, 2008

Stippvisite an den Niagara Falls










Auf dem Weg zu einem poteniellen Kunden in der Naehe von Toronto, fuhren wir (Angelo, mein HUSS Vertriebler fuer New York und ich) mehr oder weniger direkt an den Niagara Faellen vorbei.



Und mir bleibt nur eines zu sagen: SPEKTAKULAER, SPEKTAKULAER !

Saturday, August 09, 2008

A Weekend in Toronto

Neben all der Arbeiterei war es mal wieder an der Zeit fuer einen kurzen Leisure-Trip. Am Wochenende ging es nach Toronto um es genau zu nehmen, eigentlich wollten wir eine private Bootstour zu den Niagara-Falls unternehmen. Carsten's kanadischer Kollege hat ein kleines aber feines Boot und so ging es auf den Lake Ontario.



















Wie leicht zu sehen die Skyline ist net ganz soooo schlecht :-)))))). Leider war am Samstag das Wetter mit Tornadowarnung und Thunderstorm-Ankuendigungen zu schlecht um ueber den See zu den Falls zu fahren. So shipperten wir nur ein wenig an der Kueste entlang, bis dann am fruehen Nachmittag so richtig zu schuetten anfing.

Das kleine Boot vor dem grossen Segelboot ist das unsere : - ))))

Night Tour auf dem Lake Ontario