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Saturday, October 10, 2009

In 80 Tagen um die Welt ... oder wie weit schafft man es in 9 Tagen ???

Tja, meine Lieben ganz im Sinne von Jules Verne's in 80 Tagen um die Welt habe ich mich auch auf die Socken gemacht.

Mein Reise-Tagebuch:

Freitag, 2. Oktober
Flug 1 - New York City - Mineapolis
(zurückgelegt 698 Kilometer)

Ankunft 10 am EDT
Abflug New York City .... und nach 2 Stunden mussten wir wegen verklemmter Bremsklappe eine Notlandung in Detroit hinlegen, und obwohl der Kapitaen nur gesagt hat wir schaffen es nicht bis Minneapolis, weil er wegen der verklemmten Bremsklappe langsamer fliegen muss und deswegen der Sprit nicht reichen wird.

Dennoch waren als wir landeten (ohne Probleme übrigens) die gesamte Flughafen-Feuerwehr am Rollfeld. Aha - auch schoen !!!

Flug 2 - Detroit - Mineapolis
(insgesamt zurückgelegte 1435 Kilometer)

Ankunft 12 pm CDT
Nach gut einer Stunde gings dann weiter nach Minneapolis.

Flug 3 - Mineapolis - San Francisco
(zurückgelegte 2198 km / Total: 3633 km)

Ankunft 4 pm EDT
Am Flughafen in San Francisco angekommen - dem Ziel der heutigen Reise - hatte ich dann in der United Buisness Lounge mein Job-Interview ....

Flug 4 - San Francisco - New York City
(zurückgelegte 3583 km / Total: 7216 km)

Ankunft 7 am EDT (am Samstag morgen)
... und dann hiess es auch schon per Red-Eye overnight zurück nach NYC .... Ankunft 7am mit ca. 2-3 Stunden Schlafzeit im Flieger.
Wer nun denkt, dass nach zurückgelegten 7216 km in knapp 24 Stunden nun Entspannung angesagt war hat sich getaeuscht.

8.30 am war ich zuhause im Apartment in Brooklyn, Duschen, Waesche waschen, Koffer packen und um 3 pm ging's wieder raus Richtung JFK ....

Samstag 3. Oktober - Tag 2
Flug 5 - New York City - Zürich
(6310 km / Total: 13,526 km)
Ankunft 6.00 MEZ (am Sonntag morgen)

... und dort gleich in den naeschten Red-Eye in Richtung Italia mit Stop-Over in Zürich.

Sonntag 4. Oktober - Tag 3
Zürich - Mailand
(203 km / Total: 13,729 km)

Ankunft 14.00 MEZ
... und da wir (wie so oft) erst mit 2 Stunden Wartezeit in NYC losgekommen waren, habe ich NATüRLICH meinen Anschlussflug verpasst und der naechste wuerde erst in 8 Stunden sein.

Nee, nee, nee - also musste eine andere Loesung her, die da hiess mit dem Zug (nochmal 2 1/2 Stunden) auf nach Milano !!!
Und nach nunmehr zwei hintereinander-verbrachten Naechten in Flugzeugen plus jetzt einer Zeitverschiebung, brachte ich auch diese 2 1/2 Stunden Zugfahrt im abgef****ten Wachkoma hinter mich.

Dort verbrachte ich dann den Montagmorgen mit meinen italienischen Geschaeftspartnern und konnte dann immerhin noch den Nachmittag nutzen um mir ein wenig Mailand anzuschauen.




Dienstag 6. Oktober - Tag 5
Flug 6: Mailand - Zürich
(203 km / Total: 13,932 km)
Ankunft 11.00 MEZ
Stopover !!!


Flug 7: Zürich - NYC
(6310 km / Total: 20,242 km)
Ankunft 4 pm PDT

Back to America !!!

Ich kam dann mal so gegen 6 pm zuhause in Brooklyn an um mich erneut der gleichen Prozedur zu unterziehen: Duschen, Waesche waschen und erneut Koffer umpacken, denn nach einer nur sehr kurzen Nacht (der Wecker ging um 4 am morgens) hiess:

VEGAS, BABY.

Mittwoch 7. Oktober - Tag 6
Flug 8 + 9: NYC- Philadelphia - Las Vegas
(3600 km / Total: 23,842 km)
Ankunft 4 pm PDT

Und noch ein Tag verbracht auf Flughaefen und Flugzeugen ...

... Donnerstag und Freitag blieb dann ein wenig Zeit zum Luftholen - VEGAS, BABY.

.... und FINALLY.

Samstag 10. Oktober - Tag 9
Flug 10 + 11: Las Vegas - Denver - NYC
(3600 km / Total: 28,442 km)
Ankunft 4 pm PDT

Ausser dass ich wieder mal um 5 am aufstehen musste, ging es dann zurück nach New York.

Zugegebenermassen eine Reise um die Erde (40,024 km) habe ich mit meinen zurückgelgeten 28,442 dann doch nicht geschafft. Aber dies immerhin in 11 Flügen in nur 9 Tagen.

Und nun ???

SCHLAFEN - SCHLAFEN - SCHLAFEN !!!

Saturday, November 01, 2008

Vote - vote - vote for President


Und dann hier noch eine Eilmeldung ...

Nachdem die Wahl zwischen Obama und McCain, ja wohl jedem zu Halse raushaengt,
habe ich mich der folgenden Initiative angeschlosen.

Und daher die dringende Bitte um Unterstuetzung: Vote, vote vote ...

http://www.inews3.com/topstory.php?id=50657465727c427275656e6b65

Link clicken und dann auf das Video clicken.

Danke !!!

Tuesday, August 19, 2008

Stippvisite an den Niagara Falls










Auf dem Weg zu einem poteniellen Kunden in der Naehe von Toronto, fuhren wir (Angelo, mein HUSS Vertriebler fuer New York und ich) mehr oder weniger direkt an den Niagara Faellen vorbei.



Und mir bleibt nur eines zu sagen: SPEKTAKULAER, SPEKTAKULAER !

Saturday, August 02, 2008

Ich und die Wirtschaftswoche (26.07.2008)

Hier der Artikel der am 26.07.2008 in der WiWo zu lesen war (direkter Link zu der Onlineversion am Ende des Artikels)
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Expat: Warum Bescheidenheit in den USA zu Problemen führt

Bei amerikanischen Kunden muss man den richtigen Ton treffen, und der sollte nicht zu leise sein. Amerikaner strotzen vor Selbstbewusstsein, sagt Peter Brünke, der die Tochter der Huss Umwelttechnik im kalifornischen Palm Springs leitet.


Peter Brünke, 41, leitet die Tochter der Huss Umwelttechnik im kalifornischen Palm Springs.

An meinem ersten Arbeitstag in Palm Springs war mir schon ein wenig mulmig zumute. Ich saß etwas verloren an einem Ikea-Tisch, in einem 400-Quadratmeter-Büro.
Vor mir lagen mein Laptop, mein Handy – und ein Produkt, das hier niemand kannte: der Huss-Diesel-Rußpartikelfilter.
Bei kleineren Autos hat sich Diesel in den USA bis heute nicht durchsetzen können. Die Amerikaner mögen ihn nicht, er hat ein schlechtes Image. Viele halten Dieselmotoren für die Hauptursache des Smogs in Los Angeles und New York.

Doch wir hatten einen entscheidenden Vorteil: Die Umweltvorschriften werden stetig verschärft, insbesondere in Kalifornien unter Gouverneur Arnold Schwarzenegger. Huss beliefert vor allem Hersteller von Baumaschinenfahrzeugen und Schulbussen, die nach den neuen Gesetzen Partikelfilter nachrüsten müssen, weil sie für neue Fahrzeuge ohne diese Technik keine Zulassung mehr bekommen. So konnten wir unsere Nische schon nach zwölf Monaten erobern und beschäftigen mittlerweile 20 Mitarbeiter in Kalifornien und New York.

Dennoch muss man beim Kunden den richtigen Ton treffen, und der sollte nicht zu leise sein.
Amerikaner strotzen vor Selbstbewusstsein, sie singen bei jeder Gelegenheit ihre Nationalhymne und sehen sich als das Zentrum der Welt. „World Champion“ und „the best in the world“ sind hier Ausdrücke die jedem leicht über die Lippen gehen. Deswegen ist Bescheidenheit keine Zier, wenn man in den USA erfolgreich sein will.
Darauf muss man sich einstellen, vor allem im Vertrieb. Der Geschäftspartner könnte sonst denken: „Wenn noch nicht einmal der Verkäufer von seinem Produkt überzeugt ist, wie kann ich ihm dann vertrauen?“
Skepsis, Vorbehalte, mögliche Probleme – davon will hier niemand etwas hören. Ohne eine aggressive „Yes-we-can-do-it-Mentalität“ kommt man hier nicht voran. Deutsche Bedenkenträger-Tugenden sollte man sich also unbedingt abgewöhnen.

Beim amerikanischen Lebenslauf wird teilweise getrickst. Weil mir das zu Beginn noch nicht klar war, musste ich vor allem beim Einstellen von neuen Mitarbeitern immer wieder Lehrgeld zahlen.
Die Lebensläufe von Bewerbern sehen immer perfekt aus, und im Gespräch gibt es im Wesentlichen nur zwei Antworten: „Das ist kein Problem für mich.“
Und: „Diese Aufgabe habe ich schon einige Male erfolgreich gelöst.“ Und falls der Bewerber in irgendeinem Bereich keinerlei Erfahrung hat, erwidert er, dass er besonders schnell lerne. Doch leider sieht die Realität oft anders aus: Ein amerikanischer Lebenslauf ist selten vollständig, außerdem wird teilweise getrickst und gelogen. Eine Frau, die sich als Assistentin beworben hatte, verfügte beispielsweise nur über rudimentäre Anfängerkenntnisse von Office-Software wie Word oder Excel. Dabei hatte sie angegeben, sie habe bereits fünf Jahre Erfahrung als Büro-Assistentin.

Aber auch meine amerikanischen Mitarbeiter mussten sich erst an ihren deutschen Chef gewöhnen. Eine Assistentin holte ich an ihrem zweiten Arbeitstag in mein Büro und bat sie, die Tür zu schließen, um in Ruhe ihre Aufgaben der nächsten Tage durchzugehen. Verwundert stellte ich fest, dass sie plötzlich mit zitternden Händen und Panik in den Augen vor mir saß. Erst später fand ich heraus, dass eine geschlossene Tür meist die Entlassung des Mitarbeiters bedeutet und Türen im Regelfall offen bleiben.
Meine erste Entlassung musste ich dennoch früh hinter mich bringen. Ich setzte meine erste Sekretärin bereits nach zwei Wochen wieder vor die Tür, nachdem sie mit der Begründung, sie sei für den Tag fertig, um drei Uhr nachmittags nach Hause ging – ohne es mir mitzuteilen. Hire and fire sind hier an der Tagesordnung. Am nächsten Morgen um zehn war ihre Nachfolgerin da.
Das gute Wetter und die Sonne Kaliforniens haben einen spürbaren Einfluss auf die Arbeitsmoral der Menschen. Mittlerweile stellen wir lieber Bewerber von der Ostküste ein. Die Mitarbeiter von dort scheinen hartes und zuverlässiges Arbeiten eher gewohnt zu sein.
Trotz allem gefällt mir die Mentalität hier. Bemerkenswert ist der enorme Vertrauensvorschuss, den Amerikaner neuen Geschäftspartnern entgegenbringen. In Deutschland muss man sich Vertrauen immer erst hart erarbeiten.
Weil die Amerikaner deutlich schneller neue Projekte oder neue Kundenbeziehungen starten, kommt es zwar öfter zu vermeidbaren Fehlern. Doch Fehler werden umgekehrt auch schneller verziehen, sofern man gemeinsam mit seinem Kunden nach einer Lösung sucht.

Der Fernsehjournalist Claus Kleber, der lange Jahre als Korrespondent aus Washington berichtete, schrieb einen, wie ich finde, schlauen Satz über diesen Unterschied zwischen Amerika und Deutschland: Amerika sei ein Land, das immer wieder schreckliche Fehler mache – die meisten durch das Handeln. Die Fehler Deutschlands hingegen entstanden in den vergangenen Jahrzehnten eher durch die Angst vor dem Handeln.
An manches werde ich mich in Nordamerika allerdings nicht gewöhnen. So vermisse ich als gebürtiger Franke einen gepflegten Biergarten. Und die Varianten-Armut der meisten amerikanischen Speisekarten – mit den immergleichen Steaks, Burgern, Ribs, Chicken Wings, Caesar-Salaten, Pasta oder Pizza – lässt mich immer wieder wehmütig von Schweinebraten, Knödeln, Rotkraut und einem gepflegten bayrischen Bier träumen.

Das Interview führte Andreas Henry (WiWo Korrespondent New York)

http://www.wiwo.de/karriere/warum-bescheidenheit-in-den-usa-zu-problemen-fuehrt-301725/

Friday, August 01, 2008

HUSS Niederlassung auf den Bahamas



Wer viel arbeitet, darf ab und an auch mal ausspannen. Zu diesem Zwecke haben wir unsere "HUSS Niederlassung" auf Gran Bahama besucht um dort auch meinen diesjaehrigen Geburtstag zu feiern.