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Friday, October 30, 2009

Last Exit to Brooklyn




Nach nunmehr insgesamt 4 Jahren in den USA und natürlich auch in Big Apple, hiess es am Freitag den 30. Oktober 2009 - Last Exit Brooklyn.
Mein "Vermieter" Carsten und ich räumten unsere Wohnung in Greenpoint Brooklyn.



Nicht jedoch ohne vorher noch unser "Brooklyn-Galgenmahl" in einer peruanischen Kneipe zu begehen ...


... und dann hiess es "Welcomoe back to Manhattan" !!!!!!









Thursday, October 29, 2009

Taxi fahren in NYC - für Insider ONLY !!!

Also gleich mal vorne weg - ich bin kein Rassist ....

.... ABER ....

... wer sich schon mal in ein klassisches gelbes New York City Taxi gesetzt hat, hat sich vielleicht vor die gleiche Fragestellung gesetzt gesehen wie ich mir (und das nun schon seit vier Jahren).

Bekanntlich sind ja alle new-yorkinischen Taxi fest in der Hand der indischen Turban-Mafia, was nicht selten dazu führt, wenn man insbesondere an JFK in ein Taxi steigt und vermeldet man möge doch bitte nach Greenpoint Brooklyn chauffiert werden, man folgendes als Antwort hört:

"Wohin du wollle - isse in Mahnhaatan?" - und das mit der näselnden, leicht erhöhten und immer etwas zu schnell sprechenden Stimme, an der man sofort das typische Turban-Mafia-Englisch erkennt.

Häh ????

Bin ich jetzt hier der Auslander, oder was ?

G - R - E - E - N - P - O - I - N - T - B - R - O - O - K - L- Y- N .... und schon befinde ich mich mitten in dem Erklärungswahnsinn dem "ortskundigen" Taxi-Mafiosi den Weg zu erklären.

Und dann die am meisten brennende Frage. Egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit man ein New York Taxi besteigt, der Turban-Cab-Man ist IMMER, und wenn ich schreibe IMMER, dann meine ich auch IMMER (!!!) am Telefon !!!

Jawohl - am Telefon. Die Frage ist nur am Telefon - mit wem bitte schön ? Mit wem zum Teufel nochmal telefonieren die indischen Taxifahrer mitten in der Nacht um 4.30 Uhr ????
Und selbstverständlich wird ohne Unterlass geredet und geredet und geredet - was gäbe ich in einer solchen Situation dafuer Hindi zu können :-).

Wer mir hier eine plausible Erklärung liefern kann, der bin ich bis an mein Lebensende dankbar.

Richtig ärgerlich wird es dann nur, wenn die mafioese Telefongefaselei den Taxi-Turban ganz vergessen laesst, dass er auch Fahrgäste bei sich hat. So auch gestern Nacht (oder besser Morgen) auf dem Heimweg von unserer Night-Out in Manhattan. Fast schon zuhause angekommen, vermelde ich bei unserem Turban:

"A right turn a the next spotlight, please."

Wir nähern uns der Abzweigung in unsere Strasse und der dazugehörigen Ampel und so rein sicherheitshalber vermelde ich nochmal:

"The next right, please."

Ach ja, falls ich es noch nicht bemerkt hatte, selbstredend ist unser Taxi-Turban am Telefon (und wir schreiben Samstag morgen 1.48 Uhr - also mitten in der Nacht).
Wir nähern uns mit atemberaubender Geschwindigkeit der Kreuzung und - schwupps sind wir auch schon drüber.

Ich - zugegebenermassen nicht mehr wirklich nüchtern - stecke meinen Kopf durch die kleine Oeffnung zwischen Rückbank und Fahrersitz und brülle ihm ins Ohr.

"STOPPPPP"

Wir stehen, steigen aus und als ich mich erdreiste dem Taxi-Faseler kein Trinkgeld zu geben, begleiten uns auch noch die indisch-mafiösen Schimpfwörter nach Hause.

Und hier ist der Beweis (siehe Viedo) ... ich glaube das war der Kerl von letzter Nacht .....

... und wie ich vermutet hatte er ist mit all seinen Brüdern und Vettern und Onkeln nach New York City gekommen und alle haben sich in das Taxi-Turban-Mafiosi-Monopol eingespeist ...

Saturday, October 10, 2009

In 80 Tagen um die Welt ... oder wie weit schafft man es in 9 Tagen ???

Tja, meine Lieben ganz im Sinne von Jules Verne's in 80 Tagen um die Welt habe ich mich auch auf die Socken gemacht.

Mein Reise-Tagebuch:

Freitag, 2. Oktober
Flug 1 - New York City - Mineapolis
(zurückgelegt 698 Kilometer)

Ankunft 10 am EDT
Abflug New York City .... und nach 2 Stunden mussten wir wegen verklemmter Bremsklappe eine Notlandung in Detroit hinlegen, und obwohl der Kapitaen nur gesagt hat wir schaffen es nicht bis Minneapolis, weil er wegen der verklemmten Bremsklappe langsamer fliegen muss und deswegen der Sprit nicht reichen wird.

Dennoch waren als wir landeten (ohne Probleme übrigens) die gesamte Flughafen-Feuerwehr am Rollfeld. Aha - auch schoen !!!

Flug 2 - Detroit - Mineapolis
(insgesamt zurückgelegte 1435 Kilometer)

Ankunft 12 pm CDT
Nach gut einer Stunde gings dann weiter nach Minneapolis.

Flug 3 - Mineapolis - San Francisco
(zurückgelegte 2198 km / Total: 3633 km)

Ankunft 4 pm EDT
Am Flughafen in San Francisco angekommen - dem Ziel der heutigen Reise - hatte ich dann in der United Buisness Lounge mein Job-Interview ....

Flug 4 - San Francisco - New York City
(zurückgelegte 3583 km / Total: 7216 km)

Ankunft 7 am EDT (am Samstag morgen)
... und dann hiess es auch schon per Red-Eye overnight zurück nach NYC .... Ankunft 7am mit ca. 2-3 Stunden Schlafzeit im Flieger.
Wer nun denkt, dass nach zurückgelegten 7216 km in knapp 24 Stunden nun Entspannung angesagt war hat sich getaeuscht.

8.30 am war ich zuhause im Apartment in Brooklyn, Duschen, Waesche waschen, Koffer packen und um 3 pm ging's wieder raus Richtung JFK ....

Samstag 3. Oktober - Tag 2
Flug 5 - New York City - Zürich
(6310 km / Total: 13,526 km)
Ankunft 6.00 MEZ (am Sonntag morgen)

... und dort gleich in den naeschten Red-Eye in Richtung Italia mit Stop-Over in Zürich.

Sonntag 4. Oktober - Tag 3
Zürich - Mailand
(203 km / Total: 13,729 km)

Ankunft 14.00 MEZ
... und da wir (wie so oft) erst mit 2 Stunden Wartezeit in NYC losgekommen waren, habe ich NATüRLICH meinen Anschlussflug verpasst und der naechste wuerde erst in 8 Stunden sein.

Nee, nee, nee - also musste eine andere Loesung her, die da hiess mit dem Zug (nochmal 2 1/2 Stunden) auf nach Milano !!!
Und nach nunmehr zwei hintereinander-verbrachten Naechten in Flugzeugen plus jetzt einer Zeitverschiebung, brachte ich auch diese 2 1/2 Stunden Zugfahrt im abgef****ten Wachkoma hinter mich.

Dort verbrachte ich dann den Montagmorgen mit meinen italienischen Geschaeftspartnern und konnte dann immerhin noch den Nachmittag nutzen um mir ein wenig Mailand anzuschauen.




Dienstag 6. Oktober - Tag 5
Flug 6: Mailand - Zürich
(203 km / Total: 13,932 km)
Ankunft 11.00 MEZ
Stopover !!!


Flug 7: Zürich - NYC
(6310 km / Total: 20,242 km)
Ankunft 4 pm PDT

Back to America !!!

Ich kam dann mal so gegen 6 pm zuhause in Brooklyn an um mich erneut der gleichen Prozedur zu unterziehen: Duschen, Waesche waschen und erneut Koffer umpacken, denn nach einer nur sehr kurzen Nacht (der Wecker ging um 4 am morgens) hiess:

VEGAS, BABY.

Mittwoch 7. Oktober - Tag 6
Flug 8 + 9: NYC- Philadelphia - Las Vegas
(3600 km / Total: 23,842 km)
Ankunft 4 pm PDT

Und noch ein Tag verbracht auf Flughaefen und Flugzeugen ...

... Donnerstag und Freitag blieb dann ein wenig Zeit zum Luftholen - VEGAS, BABY.

.... und FINALLY.

Samstag 10. Oktober - Tag 9
Flug 10 + 11: Las Vegas - Denver - NYC
(3600 km / Total: 28,442 km)
Ankunft 4 pm PDT

Ausser dass ich wieder mal um 5 am aufstehen musste, ging es dann zurück nach New York.

Zugegebenermassen eine Reise um die Erde (40,024 km) habe ich mit meinen zurückgelgeten 28,442 dann doch nicht geschafft. Aber dies immerhin in 11 Flügen in nur 9 Tagen.

Und nun ???

SCHLAFEN - SCHLAFEN - SCHLAFEN !!!

Thursday, August 07, 2008

Der Freedom Tower in NYC

Eigentlich gehören Unterlagen mit dem Aufdruck "Streng vertraulich" nicht unbedingt zu den Dingen, die der Obdachlose Mike Fleming beim allabendlichen Streifzug durch die Stadt im Abfalleimer findet. Doch laut der US-amerikanischen Zeitung "New York Post" entdeckte Fleming die geheimen Pläne des neuen New Yorker Freedom Tower tatsächlich dort, wo sie nun wirklich nicht hingehören - im Müll. Der Mann übergab die Kopien unverzüglich dem Redaktionsbüro der Zeitung. Doch es hätte auch weniger glimpflich ausgehen können: Fleming sagte der "New York Post", er sei "schockiert" gewesen, als er die Pläne in den Händen hielt, da sie "unbezahlbar" seien: "Sie hätten schließlich bei Ebay oder al-Qaida landen können". Die Kopien zeigen Details der Grundrisse des neuen Gebäudes, etwa Flurskizzen, die Beschaffenheit der Wände, Heiz- und Belüftungssysteme.
Die Feierlichkeiten zum Jahrestag des Anschlags auf das World Trade Center am 9. September 2001 werden auch in den nächsten Jahren auf der riesigen Baugrube in Manhatten stattfinden. Denn das anspruchsvolle Ensemble nach einem städtebaulichen Entwurf des New Yorker Architekten Daniel Libeskind wird nicht so bald fertig werden. Jedenfalls nicht zum zehnjährigen Jahrestag des Anschlags am 11. September 2011, so wie es die Bauherrin, die staatliche Port Authority of New York and New Jersey versprochen hatte.
Schon bald nach dem Anschlag hatte die staatliche Lower Manhattan Development Corporation, die LMDC, einen städtebaulichen Ideenwettbewerb ausgeschrieben. Diesen hatte Daniel Libeskind im Dezember 2002 gewonnen.
Er war seines berühmten Namens wegen der Favorit des damaligen Gouverneurs George Pataki gewesen. Das Herzstück seines Entwurfs ist der Freedom Tower, eine optische Annäherung an die Freiheitsstatue, der 541 Meter hoch sein sollte oder 1776 Fuß, eine Reminiszenz an das Gründungsjahr der USA.
Außerdem sollen noch vier weitere Hochhäuser entstehen, zusammen werden sie mehr als eine Million Quadratmeter Bürofläche haben. Auch soll ein Museum der Freiheit gebaut werden, ein Theater, eine Gedenkstätte für die Opfer - ein unterirdischer Garten mit Wasserfällen -, eine Ladenstraße und ein Regionalbahnhof.


STARK ÜBERARBEITERTER ENTWURF DES FREEDOM TOWERS

Allerdings wurde der Entwurf von Daniel Libeskind noch einmal stark überarbeitet. Anders als im ersten Entwurf werde der Charakter des Wolkenkratzers als Symbol des Widerstandes gegen den Terrorismus deutlicher ausgeprägt, berichtete die "New York Times". Vor allem aber soll es weit stärkere Sicherheitsvorkehrungen gegen Bombenanschläge geben.

Libeskinds asymmetrische Spitze und die sich nach oben stark verengende Fassade wurden von Chefarchitekt David M. Childs ebenso gestrichen, wie die Idee von Energie produzierenden Windmühlen auf dem Dach und eine offene Arkade. Dafür soll nun der Gesamteindruck des wuchtiger wirkenden Turms stärker an die beiden kantigen WTC-Türme mahnen, die einstürzten, nachdem Terroristen entführte Passagierflugzeuge hineinrasen ließen. So soll es in dem weit höheren Freiheitsturm eine Aussichtsplattform etwa in der Dachhöhe des alten WTC von 411 Metern geben. Der von Investor Larry Silverstein beauftragte Childs sagte der "New York Times, "Der Bau ist nun architektonisch einfacher. Er ist einzigartig und dennoch erinnert er auf subtile Art in der Wolkenhöhe an die Tragödie, die sich hier abgespielt hat." Unklar blieb zunächst, um welche Summe sich die bislang auf 1,5 Milliarden Dollar (1,24 Milliarden Euro) geschätzten Baukosten angesichts der veränderten Pläne und der zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen erhöhen werden.

Im unteren Bereich des Wolkenkratzers, den Chefarchitekt David M. Childs inzwischen als gewaltige "Siegessäule" beschreibt, sind nun massive bauliche Abwehrmaßnahmen gegen Anschläge vorgesehen. So soll das Gebäude auf einem 61 Meter weiten Sockel aus praktisch nicht zu sprengendem Stahlbeton errichtet werden. Der enorme Betonsockel wird das geplante Denkmal für die Opfer der Terroranschläge überragen.

Vom ursprünglichen Entwurf des Architekten Daniel Libeskind seien "nur einige wenige Elemente" übrig geblieben, schrieb die "New York Times". Dazu gehöre die symbolische Höhe von 1776 Fuß (541,32 Meter), mit der an die Annahme der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung am 4. Juli 1776 erinnert wird.
Wann mit einer Fertigstellung des Baus gerechnet werden kann, ist noch völlig unklar. Nach einer jetzt veröffentlichten Studie der Port Authority sind alle Daten, die bisher verkündet worden sind „nicht realistisch".
Denn es gebe noch zu viele ungelöste Probleme. Ähnlich sieht das der Gouverneur von New York, David Paterson. „Die bisherigen Schätzungen waren derart unrealistisch, dass wir erst einmal gar kein Datum mehr nennen", meinte Paterson.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf diesen Webseiten:
http://www.nyc-tower.com/
http://www.die-wolkenkratzer.de/buildings/freedom-tower-6.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Freedom_Tower
http://www.renewnyc.com/plan_des_dev/wtc_site/new_design_plans/Freedom_Tower/default.asp

Saturday, October 07, 2006

Ein ganz normaler Samstagmorgen in New York ...

... oder Hollywood is here.

Tja, wer ein Leser meines Tagebuchs der ersten Stunde ist, weiss natürlich, dass wir an einer vielbefahrenen Strasse wohnen, und dass es mit dem Strassenlärm so eine Sache ist.

(Siehe dazu auch mein erstes Tagebuch vom November 2005 Punkt 6)

Gestern kam unser Landlord (=Vermieter) Dennis Reynolds, der gleichzeitig auch der Besitzer des Pubs ist, über dem wir wohnen und meinte, dass es am Samstag wohl etwas lauter werden würde, weil er Renovierungsarbeiten an der Aussenfassade in Auftrag gegeben hatte. Arbeitsbeginn: Samstag 7.00 am !!!

Okay, okay, mal wieder nix mit ausschlafen !!!

Doch weit gefehlt!

Es ging erst so gegen 8.30 am los, als ein Typ mit Megaphon und mit Skates, die Strasse auf und ab fuhr und unverständliche Kommandos in sein Megaphon und uns damit aus dem Bett brüllte.
(Uns, heisst in diesem Falle, mich und meinen Bruder Joerg samt Freundin Simona, die gerade heir bei uns auf New York Stippvisite sind)

UND ??????

Tja, UNSERE Strasse war gesperrt und in ein Filmset für den neuen Will Smith Film "I Am Legend" umgebaut worden. Der ganze Strassenrand gesäumt mit angeschwärzten Autos, zwei ausgebrannten Bussen und einer ganzen Menge wichtiger Leute am Set.

Und immer wenn es hiess: "40 seconds away. Everybody hide!", sind wir natürlich ans Fenster gesprungen um einen roten Sportwagen vorbeifahren zu sehen. Und das wiederholte sich dann im Viertelstunden-Rhythmus für die nächsten 3 Stunden.

Tja und jetzt (12 pm) ist entweder Mittagspause - alle sind weg - aber die hoechst gefährlich aussehenden angeschwärzten Autos stehen noch da. Bin mal gespannt, ob das heute nachmittag noch weiter geht.

Und es versteht sich von selbst, dass ich mir den Film im Kino ansehen werde, und wie ein Luchs aufpassen werde, ob man in der Szene mit dem roten Sportwagen, irgendwo im Hintergrund 3 "Krauts" sieht, die ihre Nasen an der Fensterscheibe plattdrücken :-))))

Infos zum dem Film: "I Am Legend":

6 Monate Drehzeit für den Sci-Fi-Actioner mit Will Smith (vom 23. September bis zum 31. März in New York)

Laut Production Weekly plant Warner Bros. eine über sechs Monate andauernde Drehzeit für ihren Sci-Fi-Actioner I Am Legend mit Superstar Will Smith (The Pursuit of Happyness) in der Hauptrolle. Basierend auf dem Buch von Richard Matheson und inszeniert von Constantine-Regisseur Francis Lawrence wird der Streifen vom 23. September 2006 bis zum 31. März 2007 in New York gedreht.Smith wird darin Robert Neville spielen, den letzten lebenden Mann auf Erden. Jeder andere auf der Welt, egal ob Mann, Frau oder Kind, ist zum Vampir geworden und dürstet nach Nevilles Blut. Am Tag ist Neville der Jäger, des Nachts verbarrikadiert er sich und betet für den Sonnenaufgang.

Der 21. November 2007 ist nach wie vor als US-Starttermin vorgesehen.

Thursday, August 24, 2006

"Sprich mich bloss nicht an"

Deutsche in NYC - oder die Angst des Deutschen angesprochen zu werden ...

Eine der echt schoenen Seiten der Amerikaner ist ihre Freundlichkeit und ihre Hilfsbereitschaft (ok ok das geht dann oft einher mit einer gewissen Oberflaechlichkeit).

Jedenfalls wenn man als Neu-New Yorker so wie ich wohl immer noch einer bin, mal am Subway Aufgang dumm rumsteht und offensichtlich nicht mehr weiss, wo jetzt lang geht, gibt es einfach nur 2 Moeglichkeiten:

a) Den naechsten Besten nach dem Weg fragen (so machen es die Amerikaner !!!) oder sich tpisch deutsch verhalten "Egal - ich find den Weg schon irgendwie !!!

b) Oder aber man wird unmittelbar von einem Amerikaner angesprochen, der einen fragt: " Can I help you?", weil er sieht dass du hier ziemlich verlassen und orientierungslos rumstehst.

Ich muss gestehen ich kann mich nicht daran erinnern ob mir das jeweils in Nuernberg passiert ist. Und ich muss auch gestehen, ich habe mich schon sehr daran gewoehnt, dass man hier auch jeden einfach auf der Strasse einfach so ansprechen kann und - nach was auch immer - fragen kann.

Allerdings bekomme ich auch manchmal Rueckfaelle. So geschehen gestern abend - 7.12pm Columbus Circle, an der unteren linken Ecke des Central Parks.

Ich komme gerade zurueck aus dem Park, wo ich noch ein Stuendchen in der milden Abendsonne verbracht habe. Und ploetzlich hoeren meine Ohren vertraute Laute - direkt vor mir 2 deutsche Paerchen (Mitte 2o) und mit New York Reisefuehrern bewaffnet. Ich ertappte mich dabei dass ich - da wir offensichtlich den gleichen Weg hatten - einfach hinten ihnen hertapste und ein wenig zuhoerte, worueber sich denn die deutschen Visitors in "meiner Neighbourhood" so unterhalten. Prompt an der naechsten Strassenecke ist es dann passiert. 4 orientierungslose deutsche New York Touristen horten sich zusammen um gemeinsam in die Reisefuehrer zu gucken. Und ich ??? Bin fast auf sie aufgelaufen und habe natuerlich gleich mords-amerikanisch und ueberfreundlich meine Hilfe angeboten "Kann ich Euch helfen?"

Bums - erster Fehler ! Wahrscheinlich haette ich auf englisch fragen sollen.
Alle 4 zucken zusammen, sehen mich an, als ob der leibhaftige Gangsterkoenig der Bronx vor Ihnen steht und ihre letzzte Stunde gekommen ist.

"Nein Danke !" -

(dann 3 sek Pause)

"Aber trotzdem Danke schoen."

Na gut - denke ich mir. Wer nicht will, der hat schon und gehe alleine weiter meines Weges.

Bleibt die Frage: Haben wir Deutschen so viel Angst, dass uns Fremde in unsere ureigenste Sicherheitszone eindringen koennten ???